Nov 24 2010

Terrarium

Anders als beispielsweise Hunde oder Katzen verbringen Reptilien die meiste Zeit in einem eher begrenzten Lebensbereich. Umso wichtiger ist es, dieses Zuhause möglichst großzügig und abwechslungsreich zu gestalten.

Bartagame beobachtet die Umgebung
Standort

Bartagamen sind sehr aufmerksame Tiere, die äußerst sensibel auf Umwelteinflüsse regieren. Darum sollte man das Terrarium unter keinen Umständen in der Nähe von permanenten Geräuschquellen oder Erschütterungen aufstellen. Dazu zählen neben elektronischen Geräten vor allem Areale, die häufig als Durchgang benutzt werden.
Zudem können sich direktes Sonnenlicht, Heizungen und zugige Plätze negativ auf das Klima im Inneren und somit auf unsere Mitbewohner auswirken. Deshalb ist es sinnvoll, einen relativ ruhigen Standort mit einer gewissen Entfernung zu Türen, Fenstern und Heizkörpern zu suchen.

Empfohlene Mindestgröße

Ausgehend von der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entwickelten Berechnungsformel erfolgt die Festlegung gemäß einem Zahlenschlüssel. Dabei wird zunächst das Grundvolumen für die Haltung eines Pärchens bzw. eines Einzeltieres ermittelt und später je nach Umfang der Gruppe angepasst.

Basisformel: Im ersten Schritt wird die KRL (Kopf-Rumpf-Länge) des größten Tieres gemessen. Sprich die Länge der Bartagame von der Schnauzenspitze bis zum Ansatz des Schwanzes, der Schwanz selbst nicht miteinbezogen. Dieses Ergebnis multipliziert man anschließend mit 5 (für die Länge) mit 4 (für die Breite) und mit 3 (für die Höhe).
Rechenbeispiel: Das größte Tier besitzt eine KRL von 20cm. Damit sollte die Größe des Terrariums für eine oder zwei Bartagamen mindestens 100cm x 80cm x 60cm betragen.

Umfangreichere Gruppen: Pro weiteres Tier müssen 15 Prozent an Raumvolumen – zumindest aber an Länge und Breite – hinzugefügt werden.
Natürlich heißt „Mindestgröße“ nicht, dass den Tieren damit auch wirklich die optimalen Lebensbedingungen geboten sind. Sie werden sich sicherlich mit dem ihnen gebotenen Platz arrangieren, doch lautet die Zauberformel wie so oft „je mehr desto besser“.

Einzelne Bartagamen oder ein Pärchen – hier bitte die Unterseite „Haltung“ beachten – sollten unserer Meinung nach mindestens ein Terrarium mit den Maßen 150×80x80cm ihr Eigen nennen dürfen. Kleinere Gruppen ab drei Tieren mindestens eines mit den Maßen 200×80x80cm.

Klimatische Bedingungen

Über Tage pendelt die optimale Temperatur zwischen 28 und 30 Grad in den wärmeren Zonen, zwischen 22 und 25 Grad in den gemäßigteren Zonen. Über Nacht sollte die Temperatur im Terrarium 20 Grad betragen. Dazu eine mittlere relative Luftfeuchtigkeit, die am Tag 30 bis 40 Prozent und in der Nacht 60 bis 80 Prozent aufweist. Regelmäßiges Sprühen ist somit unerlässlich. Allerdings darf es nicht zu Staunässe kommen. Achten Sie beim Kauf deshalb auch darauf, dass genügen Belüftungsschlitze verbaut wurden.

Entscheidend für den Stoffwechsel der Bartagame sind zudem spezielle Plätze zum Sonnen, deren Temperatur sich mit rund 50 Grad (mindestens 40 Grad, maximal 55 Grad) deutlich von der Umgebungstemperatur unterscheidet.
Da diese Werte nur schwer von Hand einzuhalten sind, bietet der Fachhandel zahlreiche Produkte, die für ein perfektes Klima sorgen und gerade Anfängern, den Umgang mit ihren Schützlingen enorm erleichtern. Näheres dazu und zur generellen Ausstattung haben wir unter den Punkten „Technik“ und „Einrichtung“ zusammengetragen.




23 Kommentare für “Terrarium”

  1. max sagt:

    Hi
    da du mir schon sehr bei der beleuchtung weiterhelfen konntest hab ich noch eine frag
    die da wäre bei einem terrarium mit dem maßen 120×60x60 wie viel kg sand wird dort benötigt um ein perfekten untergrung zu schaffen damit meine bartagame richtig graben kann
    mit freundlichen gruß max

    danke schonmal im vorhinaus

    —–Antwort—–

    Hallo Max,

    in der Regel verwendet man im Terrarium ja einen festen Bodengrund aus einem Sand/Lehmgemisch. Hier kommts auf den Halter an, wie fest der Bodengrund sein soll. Bei einem wirklich festen Bodengrund braucht man weniger Substrathöhe, als bei einem der etwas lockerer ist. Ich bevorzuge einen möglichst festen Bodengrund. Ggf. kann man das Substrat in einer Ecke oder an einigen Stellen auch etwas höher einfüllen, muss man aber nicht unbedingt.

    Ich denke du solltest mit mindestens 60 Kg Sand sowie noch einigen Kilogramm Lehmpulver rechnen. Es kommt auch immer noch etwas auf den Sand selber an, denn das Volumen ist nicht bei allen Sandsorten gleich. Ausserdem kommt es dann auch noch darauf an ob Steine, Äste und ähnliches im Terrarium sind. Denn dadurch reduziert sich ggf. die benötigte Sandmenge wieder etwas wenn diese Dinge direkt auf dem Boden stehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  2. Stephan sagt:

    Hallo Ralf,

    Meine Freundin und ich haben uns entschieden uns Bartagame anzulegen.
    Jetzte meine Frage.
    Wir haben uns auch schon ein Holz Terraruim besorgt, die Maße sind 200 x 80 x 80 es ist rechts und links jeweils 1 Lüftungsgitter verbaut.Reicht das von der Belüftung oder müssen noch weitere verbaut werden?
    Es sollen 2 oder 3 Tiere in das Terrarium ich denke es ist vom Platz her ausreichend oder?

    Ich Danke dir schon mal im Voraus für deine Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen Stephan

    Ps: Die Seite gefällt mir richtig gut und du hast richtig viele sehr gute Tipps und Tricks auf Lager! Mach weiter so *Gefällt mir*

    —– Antwort —–

    Hallo Stephan,

    danke für das Lob. :-)

    Bezüglich der Belüftung, es hört sich im ersten Moment schon etwas wenig an. Allerdings weis ich nun auch nicht wie groß die Belüftung im Detail ist. Ich würde daher einfach mal ausprobieren ob es so passt, oder ob ggf. noch weitere Belüftungen hinzugefügt werden müssen. Wenn die Technik instaliert worden ist, sollte das Terrarium ja eh erstmal zur Probe laufen, dann werdet ihr auch sehen ob entsprechende Temperaturen gehalten werden können, oder ob es zu Warm wird. Entsprechend kann dann darauf reagiert werden.

    Ja, von der Größe her würde es für 2 oder auch 3 Bartagamen ausreichen. Allerdings sollte bei der Haltung mehrerer Agamen in einem Terrarium immer bedacht werden, das auch mal eine Trennung nötig sein kann. Für diesen Fall sollte dann ein Ausweichterrarium zur Verfügung stehen. Da ihr ja erst mit der Haltung beginnt, wäre es vielleicht auch zu überlegen erstmal nur mit einer Bartagame anzufangen, um diese Tiere und das Verhalten in Ruhe kennen zu lernen. Das kann später bei einer Gruppenhaltung vieles einfacher machen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  3. Svanny sagt:

    Hallo,
    ich hab mir heute eine zwerg bartagame gekauft und hab soweit auch alles vorbereitet…die sache ist nur das ich in 2 tagen erst mein terrarium bekomme!
    Die Frage ist jetzt ob es schlimm ist wenn der kleine jetzt bis dahin in einer ausgestatteten box ist (30×20x25)? Ich habe eine schreibtischlampe mit einer wärme glühbirne umfunktioniert und der passende sand ist auch vorhanden usw..?

    hoff auf antwort und schonmal danke :-( :-)
    LG Svanny

    —– Antwort —–

    Hallo Svanny,

    ideal ist sowas natürlich nicht. Zumal ein neues Terrarium ja auch erst noch einlaufen sollte bevor die Bewohner dort einziehen. Aber da es jetzt wohl keine andere Möglichkeit gibt, versuche es mit einer größeren Kiste die auch hoch genug ist damit die Bartagame da nicht so einfach raus kann. Als Bodengrund würde ich erstmal nur Küchenrolle verwenden. Du könntest dann auch gleich eine Kotprobe untersuchen lassen um Parasiten auszuschließen. So würde zumindest das neue Terrarium bei einem eventuellen Befall “sauber” bleiben.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  4. Katja sagt:

    Hallo,

    wenn man sich eine junge, kleine Bartagame zulegt, sollte man mit einem kleinen Terrarium beginnen, oder kann man sich gleich ein großes kaufen? Und eine Frage zum Geschlecht – spielt es eine Rolle, ob man sich ein Weibchen oder ein Männchen zulegt? Gibt es da “Charaktereigenschaften”? ;o)
    Danke!

    —– Antwort —–

    Hallo Katja,

    grundsätzlich kann man auch gleich mit einem großen Terrarium beginnen. Man würde ja sehen wenn die Bartagame eventuelle Probleme beim erjagen des Futters hätte, und könnte entsprechend gegensteuern. Z.B. mit etwas mehr Futtertieren, oder auch mit einer Fütterung per Pinzette. In der Regel haben aber auch jüngere Bartagamen kein Problem damit Futtertiere auch in größeren Terrarien zu finden und zu fressen.

    Individuelle Charaktereigenschaften gibt es bei Bartagamen natürlich schon, das hat aber nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern ist unabhängig davon.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  5. Markus P. sagt:

    Halli Hallo

    ich habe vor mir zwei Pogona vitticeps zuzulegen
    möchte daher ein Terrarium selber zu Bauen und hätte die Möglichkeit für die Frontverglasung ca 2,8 cm dicke Doppelglasscheiben zu benutzen (sind ca 1,20m auf 0,8m wenn ichs noch richtig im Kopf hab).
    Ich dachte mir das ich um ins Terrarium zu kommen oben nen Deckel aufsetze in den ich die Beleuchtung integriere.
    Die Seitenverkleidung würde ich aus 15mm Osb Platten fertigen.

    nun meine frage ist das ganze ungeeignet für ein Terrarium mit dann ca 200cmLänge
    60cm breite und 140cm höhe bzw 100cm höhe
    (würde zwei Glasscheiben nehmen, nebeneinander setzen, so dass die eine auf der seite liegt (120cm) und die andere steht (80 cm).
    Belüftungsgitter währe auf die ganze Länge, also ca 200cm lang, geplant und im deckel bereich auch.

    passt die GROBE Planung oder soll ich doch lieber ander Glasscheiben nehmen
    (möchte aber ein sehr enegie sparsames Terrarium)

    MFG M.P.

    —– Antwort —–

    Hallo Markus,

    Glasscheiben in dieser Dicke werden ein massives Gewicht haben, aber das ist dir vermutlich auch klar. Ich würde auf so ein Glas verzichten, und stattdessen normales Floatglas mit einer Stärke von 4 oder 5 mm verwenden, eventuell auch gehärtetes. Der ganze Terrarienbau wäre dadurch deutlich weniger aufwändig, und du müsstest auch nicht von oben in das Terrarium greifen. Denn auch das wäre nicht ideal, denn die meisten Reptilien reagieren darauf nicht besonders positiv. In freier Natur kommen von “oben” nur Feinde, wie Greifvögel, und das steckt in den Bartagamen nach wie vor drinn. Alleine aus diesem Grund wäre das keine gute Idee, vom erheblichen Mehraufwand mal abgesehen.
    Holzterrarien halten auch so gut die Wärme, sind also ohnehin schon sehr Energiesparend. Ich würde das Terrarium also ruhig wie geplant bauen. Aber eben andere Glasscheiben verwenden, und zwar als typische Schiebescheiben so das man ganz normal von vorne in das Terrarium greifen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  6. Kai sagt:

    Hallo,

    ich wollte einmal nachfragen wegen der größe. Hatte vor mir eine zwergbatagame zu holen. Habe aber nicht den Platz um die Grundfläche zu erfüllen. Ginge es auch wenn man das Terrarium 2 Stöckig machen würde oder muss die grundfläche eben sein?.

    MFG Kai

    —– Antwort —–

    Hallo Kai,

    grundsätzlich wäre es zumindest theoretisch möglich ein Terrarium mit zwei Etagen sprich 2 stöckig zu bauen. Das Problem wäre aber das die untere Etage dann mehr oder weniger im dunklen liegt, dort also kein Licht hinkommen würde. In der Praxis also nicht wirklich eine gute Lösung.
    Du könntest allerdings zum Beispiel die Verstecke überbauen, so das darüber noch zusätzliche Fläche entstehen würde. Außerdem wäre es möglich sowas wie eine Terrasse zu bauen. Damit meine ich einen schmaleren Steifen an der Rück- und ggf. auch Seitenwand, der so breit ist das die Bartagame das als zusätzliche Lauffläche verwenden kann, der aber nicht so breit ist das es darunter völlig dunkel ist. Ich hoffe du verstehst wie ich das meine. ;-)

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  7. Hanna sagt:

    Hallo,

    also ich habe eine Frage zur Größe des Terrariums. Ich hatte eine Kornnatter die jetzt nach 14 1/2 Jahren altersbedingt leider gestorben ist. Bartagamen fand ich schon immer toll, konnte mir nur leider nie welche zulegen aus Platzgründen. Jetzt hab ich das Terrarium von meiner Kornnatter und ein größeres kann ich mir leider auch nicht zulegen da es einfach nicht in mein Zimmer passt. Die Frage ist jetzt, ob die Maße 1,20 x 50 x 50 auch akzeptabel sind oder ob das arme Tier dann ein unglückliches Dasein fristet, das will ich ja auf keinen Fall!Im Zoohandel wurde mir gesagt das wäre ausreichend aber man weiß ja nie ob die nicht nur Geld machen wollen.Dass es für ein Kleintier reicht denke ich mir, die Frage ist daher auch wie schnell Bartagamen ausgewachsen sind da ich damit rechne in spätestens 3 Jahren umzuziehen in eine größere Wohnung in der ich dann auch ein größeres Terrarium unterstellen kann.Außerdem habe ich in der Wohnung auch die Möglichkeit die Bartagame frei herumlaufen zu lassen, zumindest in bestimmten Bereichen in denen sie unter keine Schränke klettern kann wo sie dann etwas Auslauf bekommen könnte, da wurde mir gesagt dass sie das wohl mal ganz gerne haben, vor allem wenn man ihnen da ein bisschen was zum Klettern mit aufbaut und an ein paar Stellen Futter versteckt etc.
    Also es wäre wirklich super das zu wissen, nicht dass ich mir eine hole und die dann todunglücklich ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hanna

    —– Antwort —–

    Hallo Hanna,

    schön das du dich nicht alleine auf den Zoohandel verlassen möchtest. ;-)
    Also zu deiner Frage, für eine einzelne Zwergbartagame (Pogona henrylawsoni) wird in der Regel mindestens eine Terrariengröße von 120×60x60cm empfohlen. Größer ist natürlich immer schöner, aber das wäre eine Größe die ich auch für ausreichend halten würde. Um mehr Lauffläche und zugleich Klettermöglichkeiten zu schaffen, können die Rück- und Seitenwände mit einer selbstgebauten Rückwand verkleidet werden. Da Zwergbartagamen gerne klettern, ist sowas auch unabhängig von der Terrariengröße immer zu empfehlen. Du würdest mit deinem Terrarium noch etwas unter der genannten Terrariengröße liegen, es würde also schon sehr knapp werden, auch wenn es nur eine Zwergbartagame ist. Bestände denn vielleicht die Option ein Terrarium mit den genannten Maßen aufzustellen? Ich denke die 10cm mehr in der Höhe und Tiefe sollten wohl auch noch Platz in deinem Zimmer haben, oder?

    Zu deiner zweiten Frage, die Zwergbartagamen sollten wie auch alle anderen Reptilien vorzugsweise im Terrarium sein. Denn nur im Terrarium herschen die idealen Temperaturen, auf dem Boden dagegen sehr oft Zugluft, die schnell negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Außerdem besteht auch immer die Gefahr das sich die Bartagamen verletzten könnten, wenn sie sich mal irgendwo einklemmen, wenn etwas auf sie fällt oder ähnliches. Daher, auch wenn es gut gemeint sein mag, aber am besten lässt man die Bartagamen im Terrarium.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  8. Gideon sagt:

    Hallo ,

    ich habe vor mir eine Bartagame zuzulegen
    bin aber noch sehr unerfahren zum Thema
    Terrarium , Haltung usw.
    Kann man ein Terrarium aus Holz nehmen
    oder wäre es besser eins aus Glas zu nehmen ?
    Wie sieht es aus mit der Größe des Terrariums
    Wie oft muss man den Sand wechseln ?
    Und wie mache ich das am besten mit der
    separaten ,,Wärmelampe ” ( Befestigung , Standort )
    & der Heizplatte ?
    Was kann man alles zum wohlfühlen
    einer Bartagame beitragen ( Deko , Steine usw. ) ?
    und was Füttert man am besten ?
    Es wäre total nett wenn du mir da helfen könntest .

    deine Seite gefällt mir sehr gut
    & sie ist auch sehr hilfreich wenn man
    dann mal angefangen hat , sich ein oder mehrere Tiere
    zu halten .

    Liebe Grüße Gideon

    —– Antwort —–

    Hallo Gideon,

    Holzterrarien haben gegenüber Glasterrarien den Vorteil das sie günstiger sind, eine deutlich bessere Wärmedämmung haben, und man kann sie auch leicht selber bauen. Dafür lassen sich sich schlechter als ein Glasterrarium reinigen, es sein denn das Holzterrarium wurde von innen versiegelt, oder besteht aus beschichteten und somit glatten Spanplatten. Und letztlich ist es dann auch noch eine Frage des persönlichen Geschmacks was man nun bevorzugt, verwenden kann man beides. Bezüglich deiner anderen Fragen, schau dir am besten mal in Ruhe diese Seite an. Da findest du passende Antworten auf die meisten deiner Fragen, falls dann noch etwas unklar sein sollte, kannst du dich natürlich wieder melden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  9. silke sagt:

    Hallo,

    ich habe 70% luftfeuchtigkeit im Terrarium und weis nicht wie ich es niedriger bekomme.

    —– Antwort —–

    Hallo Silke,

    würde sich die Frage stellen warum die Luftfeuchtigkeit so hoch ist? Sehr oft liegt es daran das der Bodengrund noch viel Restfeuchte hat, da kann man letztlich nur warten bis dieser richtig durchgetrocknet ist. Ist die Luftfeuchtigkeit ein grundsätzliches Problem, müsste man prüfen ob die Lüfttungsflächen vielleicht zu klein sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  10. Janin sagt:

    Hallo,

    mein Freund und ich haben vor uns Bartagamen zuzulegen. Wir haben uns schon über Terrarien informiert und eins gefunden was für uns infrage kommen würde die maße sind
    90×45x90 nun wollte ich wissen ob es vom Platz her ausreichen würde??? und ob es geht ein Männchen und ein weibchen zusammen zu setzen oder ob man sie lieber einzelnd halten sollte??

    mit freundlichen grüßen

    Janin

    —– Antwort —–

    Hallo Janin,

    Bartagamen sind in der Natur strikte Einzelgänger, es macht ihnen also auch nichts aus alleine in einem Terrarium gehalten zu werden. Das Terrarium würde sich nur für jüngere bzw. eine jüngere Bartagame eignen, also auch nur für den Anfang aber nicht auf Dauer.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  11. Janin sagt:

    Hallo,

    Danke für deine antwort. Wir haben uns jetzt anders entscheiden wir wollen ein 200×80x80 terrarium nehmen, und haben uns überlegt 2 Weibchen zu nehmen da wir keinen Nachwuchs haben möchten. Da das Terrarium ja nun doch sehr groß werden soll sollte es ja eigentlich kein problem sein 2 weibchen zu halten oder??? nicht das es da auch revierkämpfe und so gibt.

    Lieben Gruß

    Janin

    —– Antwort —–

    Hallo Janin,

    es besteht bei der Haltung zweier Weibchen ein deutlich geringeres Risiko das die beiden mal getrennt werden müssen, als wenn man ein Männchen mit einem Weibchen zusammen hält. Allerdings kann es auch bei Weibchen mal zu Streitereien kommen, dieses Restrisiko ist immer vorhanden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  12. Stefan sagt:

    Hallo,

    ich habe vor mir eine Bartagame zuzulegen. In einem recht geräumigen Eckterrarium.
    Nach den beschriebenen Anforderungen für den Stellplatz (Ruhe, kein Zug, keine Elektrik, kühl für Winterruhe) würde sich einer unserer Kellerräume gut eignen. Nein, nicht der Abstellkeller ;-)
    Wird sich das Tier hier aber auch wohl fühlen (da es doch die meiste Zeit ganz allein ist) und bekommt man mit der Beleuchtung allein die nötige Temperatur in einem unbeheizten Kellerraum? Umgebungslicht ist genug vorhanden.
    Was ist von einer kleinen Bodenheizmatte zu halten, welche nur einen Teil des Bodens erwärmt? Oder breitet sich die Temperatur doch über den ganzen Boden aus?
    Noch eine letzte Frage zur Luftfeuchtigkeit. Sprüt man einfach auf den Bodengrund? Duchnässt dieser nicht mit der Zeit? Andererseit will ich ja auch nicht meine Rückwand besprühen bis diese schimmelt …

    LG,
    Stefan

    —– Antwort —–

    Hallo Stefan,

    eigentlich würde nichts gegen ein Terrarium im Keller sprechen. Es gibt ja auch Halter die ganze Kellerräume ausbauen, um dort ihre Reptilien zu halten. Allerdings sollte vorab geklärt sein, wie kalt es dort im Winter werden kann. Die meisten Keller sind in der heutigen Zeit zwar sehr gut insoliert, aber es gibt ja auch noch die Ausnahmen. Wenn es von der Seite her kein Problem gibt, würde auch nichts dagegen sprechen den Kellerraum zu nutzen.
    Einsam wird sich die Bartagame in dem Keller nicht fühlen. Es könnte aber durchaus sein das sie nicht so zutraulich wird, wie z.B. eine Bartagame die ihr Terrarium im Wohnzimmer stehen hat. Aber hierbei würde es dann natürlich auch darauf ankommen wie oft du dich unten im Keller aufhälst, heißt, wie oft das Tier dich oder auch andere Menschen zu sehen bekommt.

    Bei einem Bartagamenterrarium ist es in der Regel so, das die Beheizung automatisch über die Beleuchtung erfolgt. Bartagamen mögen es ja sehr hell, brauchen also sehr viel Licht. Dadurch kann man fast immer auf eine zusätzlich Heizung verzichten, das weil die eingesetzen Lampen schon ausreichend Wärme produzieren. Bevor du hier also in irgendwelche anderen Heizquellen investierst, instaliere erstmal die Beleuchtung und kontroliere dann die Temperaturen.

    Zu der Luftfeuchtigkeit, es reicht oft schon aus nur ab und zu ein wenig Wasser in das Terrarium zu sprühen, um die gewünschten Werte zu erhalten. So eine hohe Luftfeuchtigkeit benötigen Bartagamen ja auch nicht, als das man große Mengen Wasser in das Terrarium sprühen müsste. Nachdem das Wasser versprüht worden ist, trocknet der Boden bzw. die Einrichtung auch auch wieder ab, und so sollte es auch sein. Es darf nicht so sein, das der Boden oder die Einrichtung ständig feucht oder nass ist, das wäre viel zu viel des guten. In Kellerräumen – zumindest denen die ich kenne – ist die Luftfeuchtigkeit ohnehin immer etwas höher, du solltest hier also eigentlich keine Probleme haben die gewünschten Werte zu erhalten.

    Eine weitere Möglichkeit die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, ist aber auch der Einsatz von echten Pflanzen, oder zum Beipiel auch die Verwendung einer etwas größeren Wasserschale. Wenn man die Wasserschale näher an den Wärme- bzw. Sonnenplatz bringt, verdunstet mehr Wasser, mit dem Ergebnis das auch die Luftfeuchtigkeit steigt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  13. Timstyle sagt:

    Hi Ralf ,
    ich habe nur eine kurze Frage bezüglich der LUftfeuchtigkeit und des Bodengrunds ?=)
    also in meinem Terrarium ist die Luftfeuchtigkeit immer so ein Problem obwohl ich den Boden und die Deko ect. immer gut mit Wasser besprühe ist die Luftfeuchtigkeit extrem niedrig , liegt dann zwar kurzfristig bei 40% sinkt aber nach ca. 1 Stunde wieder auf 5-10% ab
    das Terra ist 120×60x60 und ich habe einen Kalzium-Bodengrund. & auch nur 2 Belüftungsgitter(Glasterrarium)…eine Wasserschale habe ich auch , die unter einem Spot-Strahler ist und auch immer gut verdunstet aber i. wie klappt das alles net so :(
    Jetzt zum Bodengrund , welcher ist da am besten? Sand/lehm gemische finde ich im Inernet irgentwie nicht , nur reinen Sand oder ist da immer Lehm dabei?
    & wie hoch muss der Bodengrund dann sein? 10 cm ist maximal in dem Terrarium , da dann das vordere Luftgitter im Weg ist , der Sand würde ja herausrieseln
    LG TIM

    —– Antwort —–

    Hallo Tim,

    bezüglich der Luftfeuchtigkeit würde ich dir vorschlagen, am besten einfach mal ein anderes Hygrometer auszuprobieren. Vielleicht ist deins ja defekt, das würde dann zumindest diese komischen Werte erklären. Kaufe dann am besten gleich ein digitales, die sind deutlich zuverlässiger als analoge, zumindest dann wenn man nicht unbedingt das günstigste nimmt. ;-)
    Zum Bodengrund, da solltest du ein Sand- und Lehmgemisch verwenden, welches nach Aushärtung hart wird. Sowas findest du z.B. hier: http://www.terrafun.de/index.php?cPath=40_57
    Da reicht dann auch eine Substratstärke von etwa 5 cm aus. Du kannst so ein fertiges verwenden, oder den Sand sowie das Lehmpulver einzeln kaufen, und es dann selber mischen. Passenden Sand sowie Lehmpulver in verschiedenen Farben findest du ebenfalls unter dem Link.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  14. Diana sagt:

    Hallo,
    vor kurzem hat mein Sohn zum Geburtstag seinen Barti Rudi bekommen :-) er scheint sich auch sehr wohl zu fühlen, nur eines macht mir etwas Sorgen. Das Terrarium steht im Kinderzimmer und tagsüber werden Temperaturen von ca 32 Grad im Terrarium erreicht (kaum zusätzliche Heizung im Kinderzimmer), allerdings nachts wenn die Wärmelampe nicht in Betrieb ist fällt die Temperatur im Terrarium auf ca 18 Grad, und dabei haben wir noch nicht mal richtigen Winter (nachts läuft keine Heizung). Ist das nicht zu kalt für das Tier bzw was kann man da tun?

    LG,
    Diana

    —– Antwort —–

    Hallo Diana,

    ich finde die aktuellen Temperaturen so eigentlich noch in Ordnung. Eine deutliche Nachabsenkung sollte ohnehin vorhanden sein, das stellt auch kein Problem da. Über den Tag sollten dann aber schon die gewünschten Werte erreicht werden können. Ich denke doch mal das im Winter im Kinderzimmer eine Heizung laufen wird? Beziehungsweise wie kalt könnte es denn maximal im Kinderzimmer werden?

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  15. Janin sagt:

    Hallo Ralf,

    ich hab doch nochmal eine kurze frage. Es ist nun soweit das wir uns das Terrarium zulegen und auch endlich unsere Babys. Das Terrarium ist 200×80x80 wegen der Luftfeuchtigkeit ist es bei der größe ratsam sich einen automatischen Luftbefeuchter zu holen oder reicht es da auch aus zu sprühen und die wasserschale unter die lampe zu stellen da es ja sehr groß ist???

    Lieben Gruß und vielen dank schonmal :)

    —– Antwort —–

    Hallo Janin,

    ein Luftbefeuchter ist bei Bartagamen eigentlich nicht nötig, so extrem feucht brauchen es diese Reptilien ja auch nicht. ;-) Einfaches Sprühen reicht da in der Regel aus. Zusätzlich kannst du wie schon von dir geschrieben die Wasserschale in die Nähe der Wärmelampe stellen. Dadurch verdunstet mehr Wasser, was sich ebenfalls auf die Luftfeuchtigkeit auswirkt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  16. Maren sagt:

    Hallo.
    Ich habe heute zwei Bartagamen von Bekannten eines Kollegen bekommen.
    Jetzt habe ich gleich mehrere Fragen das Terrarium betreffend.
    1. ist es ziemlich karg ausgestattet, das heisst nur mit einem Ast und einer Rinde.
    Ich würde gern etwas wie einen Felsen und eine Höhle reintun, damit die zwei einen etwas
    höheren Punkt haben und eine Rückzugsmöglichkeit. Kann ich das einfach reinstellen oder
    is das zu dann zu ungewohnt für die beiden?
    2. Der Boden ist, soweit ich das beurteilen kann soetwas wie Rindenmulch. Aber ich habe
    gelesen, dass es Sand sein sollte damit Agame graben kann…
    Deshalb würde ch das gern ändern, doch ich schätze sie sind schon daran gewöhnt, oder?
    3. Es ist eine Wärmelampe in der Mitte angebracht. Keine andere Lichtquelle. Reicht das
    wirklich aus?
    4. Die Vorbesitzer haben die Winterruhe weggelassen, weil sie denken es ist nicht zwingend
    erforderlich…

    Dies sind meine ersten Reptilien. Ich möchte gern alles richtig machen.

    Liebe Grüße

    —– Antwort —–

    Hallo Maren,

    du kannst neue Einrichtungsgegenstände ruhig gleich in das Terrarium packen. Zu Anfang wird es erst mal etwas ungewohnt sein, die beiden werden sich aber schnell daran gewöhnen.
    Rindenmulch als Bodensubstrat ist für Bartagamen wirklich alles andere als geeignet, das solltest du also umgehend gegen ein Sand und Lehmgemisch austauschen. Hier gilt das selbe wie der der Einrichtung, zuerst wird es für die beiden etwas ungewohnt sein, sie werden sich aber rasch daran gewöhnen.

    Zur Beleuchtung, Bartagamen mögen es sehr hell und brauchen zudem eine sehr gute UV-Versorgung. Mit einer Lampe alleine kommt man da nicht weit, auch weil Bartagamen ja durchaus größere Terrarien brauchen. Da ist also auch eine entsprechende Technik notwendig. Nachdem was du über die Haltungsbedingungen beim bisherigen Besitzer geschrieben hast, würde ich vermuten, dass es sich beim aktuellen Leuchtmittel wohl noch nicht mal um eine vernünftige Lampe handelt. Um dir hier etwas Sinnvolles empfehlen zu können, muss ich erst mal wissen, wie groß das Terrarium ist, und was für eine Lampe (steht auf dem Leuchtmittel und der Verpackung) aktuell vorhanden ist.

    Bezüglich Winterruhe, nur nachweißlich gesunde und parasitenfreie Bartagamen sollten eine Winterruhe halten, ggf. mit der Ausnahme von sehr jungen Tieren. Nach der Vorgeschichte würde ich aber erst mal nicht an eine Winterruhe denken. Zuerst muss die Haltung verbessert werden, dann muss sicher sein das die beiden gesund und parasitenfrei sind, erst danach könnte man darüber nachdenken. Da wir jetzt aber schon Mitte November haben, wird es in diesem Jahr wohl nichts mehr werden, dafür dann aber im nächsten Jahr.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  17. Maren sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für die Antworten.
    Lehmsand ist jetzt im Terrarium, ausserdem eine Tageslichtröhre und neue Einrichtung.

    Allerdings werd ich hier immer unglücklicher. Den zweien scheint (!) es zwar recht gut zu gehen soweit ich das beurteilen kann, aber….
    habe jetzt gelesen, dass das Terrarium für einen schon zu klein ist, von zweien mal ganz zu schweigen (120×60x60). Ausserdem sind es zwei Männchen.
    Ich weiss nicht was ich jetzt tun soll. Ich dachte eigentlich, die Vorbesitzer wären verantwortungsvoller gewesen und hätten diese Dinge beachtet.
    Ein zweites Terrarium wäre wohl angebracht, aber dafür habe ich weder Platz noch Geld. Oder soll ich einen von beiden weggeben? Bisher verstehen sie sich sehr gut, aber das kann sich natürlich ändern.
    Zum Spot…auch dort werd ich einen neuen besorgen, da ich nicht weiss wie alt er ist (Verpackung ist auch nicht mehr vorhanden)und mir gesagt wurde, dass gerade bei den günstigeren UV-Spots sehr bald gar kein UV licht mehr abgestrahlt wird. Ausserdem werden auch die 50° nicht erreicht.

    Liebe Grüße

    —– Antwort —–

    Hallo Maren,

    bei der Terrariengröße kommt es natürlich auch auf die Größe der jeweiligen Bartagamen an die darin Leben. Da Bartagamen aber recht schnell wachsen, würde wohl so oder so bald ein größeres Terrarium fällig werden. Das es bei den beiden Männchen bisher noch keinen Streit gegeben hat, könnte am Alter liegen, oder daran, dass die bisherigen Haltungsbedingungen ganz einfach sehr schlecht gewesen sind. Sobald sich diese verbessern, könnte der Streit auch schnell losgehen. Wenn du keinen Platz und auch kein Geld für ein zweites Terrarium hast, dann würde ich für eins der Tiere nach einem neuen Besitzer suchen. Und das am besten auch ab sofort.
    Bis dahin solltest du sehr genau darauf achten, dass beide Bartagamen ausreichend Nahrung aufnehmen, und auch beide regelmäßig den Sonnen- bzw. Wärmeplatz aufsuchen. Beide Bartagamen müssen mehr oder weniger gleich aktiv sein, es darf sich keiner der beiden auffällig zurückziehen. Denn das könnte dann ein Zeichen für Unterdrückung sein, was für beide Bartagamen Stress wäre, und zugleich ein Anzeichen, dass das Zusammenleben doch nicht so gut wie vielleicht gedacht verläuft.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  18. Diana sagt:

    Hallo Ralf,
    danke für deine Antwort, die mich nun erstmal etwas beruhigt hat :-)
    Ich denke mal daß die Temperaturen im Winter nachts auf keinen Fall unter 15 Grad sinken werden, da die Heizung dann automatisch anspringt wenn es zu kalt wird ;-)
    Tagsüber liegen die Temperaturen im Terrarium (120×60x60, mit Wärmelampe 150W von Zoomed) auf der kühleren Seite bei 28 Grad und auf der anderen Seite bei bis zu 32 Grad. Die meiste Zeit hält er sich auf der kühleren Seite unter der UV-Lampe auf, also scheint es ihm auch nicht zu kalt zu sein.. ?

    Liebe Grüße,
    Diana

    —– Antwort —–

    Hallo Diana,

    wichtig ist einfach das die Bartagamen selber entscheiden können, welchen Temperaturbereich im Terrarium sie aufsuchen möchten. Du hast eine 150-Watt-Wärmelampe von Zoo Med erwähnt, ich vermute mal das es sich dabei um einen Spotstrahler handelt. Ich würde es vielleicht mal mit einem etwas schwächeren Modell versuchen, um die Temperaturen noch ein paar Grad senken zu können. So dass du im kühleren Bereich auf 22-25 Grad über den Tag kommst, und im wärmeren Bereich auf 28-30 Grad. Nur lokal unter der Wärmelampe sollte es deutlich mehr Grad haben. Ich könnte mir denken das es der Bartagame auf der wärmeren Seite, einfach etwas zu warm ist, und sie sich deshalb immer im kühleren Bereich aufhält.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  19. toni sagt:

    Hallo,

    wollte mir 2 bartagame zulegen und hab erst mal das terrarium besorgt. abgeholt wird es kommenden sonntag. ich habe es bei ebay ersteigert.
    im terrarium selbst befinden sich höhlen usw. – es sieht eigentlich ganz hübsch aus.
    zusätzlich zum terrarium gibt es noch folgendes zubehör. ich wollte jetzt von dir wissen was noch fehlt.

    1 x Terrarium L 140 x H 80 x T 60 in cm (360 €)
    1 x Keramik(Knick)fassung + Zuleitung (9 €)
    1 x ReptiGLO 10.0 26W (1 Woche in Gebrauch ) (16 €)
    1 x Keramikfassung + Zuleitung (9 €)
    1 x 40W ( Day Light von Dragon )Punktstrahler (7 €)
    1 x Keramikfassung + Zuleitung + Hitzeschutzkorb (20 €) (Nicht auf dem Bild zu sehen!)
    1 x Sun Evolution Spot 100 W (1 Woche in gebrauch) (8 €)
    1 x Arcadia T8 Betriebseinheit 36W/38W – 2,6cm (35 €)
    1 x Reflektionsspiegel zur Verstärkung der Läuchtkraft der Röhre (? €)
    1 x Zoo Med ReptiSUN 2.0 36W (T8 – Vollspectrum Röhre 120 cm) (17 €)
    1 x Heizstein (Heat Wave Rock) Exo Terra 10 Watt (mittel)
    1 x Heizstein (Heat Wave Rock) Exo Terra 15 Watt (groß) (Beide Steine zusammen 60 €)
    1 x Siebschaufel (6 €)
    1 x 25 KG Terrariumsand (Flusssand –> als Gratiszugabe!)
    1 x Unterlegplatte mit Ausgleichsschaummatte

    LG, toni

    —– Antwort —–

    Hallo Toni,

    bezüglich der “zwei” Bartagamen, bedenke bitte das bei der Haltung von zwei Bartagamen in einem Terrarium, am besten immer noch ein extra Terrarium für den Notfall vorhanden sein sollte. Zum Beispiel auch für den Fall, das sich die beiden irgendwann nicht mehr vertragen sollten. Das nur vorweg.

    Zu deiner Frage, du solltest hier noch mindestens in eine Bright Sun investieren, um eine vernüftige UV-Versorgung sowie zusätzliches Licht im Terrarium zu haben. Neben der vorhandenen Röhre würde ich noch eine T5 Röhre instalieren, um mehr Grundhelligkeit in das Terrarium zu bekommen. Ansonsten noch mindestens eine Höhle, sowie auch ein paar Wurzeln oder Äste, halt typische Deko die auch zum Klettern genutzt werden kann. Dann vielleicht noch ein paar künstliche Kakteen, bei der Art und Menge kommt es auf den jeweiligen Geschmack des Halters an. Der Sand sollte mit einem Lehmpulver vermischt werden, um einen festen Bodengrund zu erhalten. Wobei ich jetzt mal davon ausgehe das der Sand noch neu und Orginalverpackt ist, ansonsten sollte dieser natürlich entsorgt werden. Außerdem würde ich das Terrarium vorab EXTREM gründlich reinigen, denn man kann nie wissen was dort vorher für Tiere drinn gelebt haben, und was für Parasiten oder Krankheiten die hatten.

    Die folgenden Artikel sind bei der Haltung von Bartagamen nicht zu empfehlen, und sollten daher auch nicht verwendet werden: ReptiGLO 10.0 26W, Heizstein (mittel), Heizstein (groß)

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  20. emine sagt:

    hi alle zusammen ich und mein größerer bruder haben uns einen Bartagame zugelegt und haben schon alles was er zum leben braucht. ja aber das problem wir kennen uns nicht soooooo gut aus mit dem tier. also wolllten wir sie fragen ob sie und ein paar wichtige tipps geben können …———

    von jetzt an dankeschön

    —– Antwort —–

    Hallo,

    auf dieser Seite findet ihr ja schon zahlreiche Informationen zur Bartagamenhaltung, bei weiteren Fragen helfe ich euch natürlich auch gerne weiter. Schaut euch diese Seite am besten mal in aller Ruhe an und wenn dann noch offene Fragen sein sollten, könnt ihr ja geziehlt nachfragen. ;-)

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  21. emine sagt:

    hi,

    darf man bei einem Bartagame am hinteren schwanz überhaupt ziehen ???

    —– Antwort —–

    Hallo,

    nein, man sollte einer Bartagame nicht so einfach am Schwanz ziehen! Um das Geschlecht bestimmen zu können, kann es aber nötig sein den Schwanz leicht nach oben zu biegen. Das sollte man aber auch nur dann machen wenn es sein muss, außerdem muss man dabei sehr sehr vorsichtig sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  22. matze sagt:

    hallo ralf,
    kann ich bei meinem bartagamenterra einen wasserfall einbauen? habe gelesen es regt das natürliche trinkverhalten der tiere an. ist das wahr oder sollte ich ehr die finger davon lassen wegen keime oder sowas die sich dort bilden könnten. und gibt es eine besondere farbe für den sand des bodens was auch noch vielleicht zum verhalten beiträgt (aktiver macht) oder kann ich da frei schnauze wählen? lg matze

    —– Antwort —–

    Hallo Matze,

    ich bin grundsätzlich der Ansicht das ein Wasserfall in manchen Terrarien einen Sinn machen kann, sei es aus optischen Gründen oder um den jeweiligen Bewohnern eine zusätzliche Trinkmöglichkeit zu bieten. Das solch ein Wasserfall dann natürlich auch regelmässig und gründlich gereinigt werden muss, versteht sich denke ich von selbst. Bei einem Bartagamenterrarium würde ich davon aber Abstand nehmen. Zum einen passt das vom Klima her nicht wirklich, denn Bartagamen kommen ja aus recht trockenen Regionen. Außerdem hätte ich Bedenken das sich die Luftfeuchtigkeit auf Dauer zu stark erhöht. Und auch rein Optisch fände ich es unpassend. In einem Regenwaldterrarium eventuell gerne, aber nicht bei Bartagamen oder vergleichbaren Reptilien.

    Wenn du das Gefühl hast das deine Bartagame nicht ausreichend Wasser aufnimmt, kannst du aber zum Beispiel mal das Grünfutter vom dem Verfüttern befeuchten. Auch dadurch nehmen die Bartagamen dann automatisch mehr Wasser auf. Außerdem sollte eine Wasserschale im Terrarium vorhanden sein, damit die Bartagamen bei Bedarf selber trinken können.

    Bezüglich der Sandfarbe, das bleibt ganz dem Geschmack des Halters überlassen. Auf die Bewohner auf die Wahl der Sandfarbe keinen Einfluss.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  23. matze sagt:

    hallo ralf,
    sorry hab gleich noch ne frage mein bartagam ist 5 jahre und das terra hat die grösse 150x 60x 60 ist das ausreichend oder zu klein? und könnte ich da noch ein weibchen zu packen oder würde es dann zu klein werden falls es jetzt ausreichend ist…… lg matze

    —– Antwort —–

    Hallo Matze,

    die Terrarienlänge ist so durchaus in Ordnung, allerdings ist die Tiefe sowie die Höhe etwas knapp bemessen. In der Regel werden Terrarien mit den Maßen 150×80x80cm empfohlen. Ein Weibchen würde ich in jedem Fall nicht mehr dazu setzen, da es wie geschrieben jetzt schon knapp ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

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