Aug 26 2010

Krankheiten

Grundsätzlich sollte man bei jeder Veränderung in Aussehen und Verhalten der Reptilien unverzüglich den Tierarzt aufsuchen. Verschleppte Erkrankungen ziehen nicht selten problematische Heilungsphasen oder den Tod des Tieres nach sich. Ohnehin ist eine Untersuchung des Kots ein- bis zweimal pro Jahr ratsam, damit ein Parasitenbefall frühzeitig erkannt und behandelt werden kann.
Die wichtigsten Krankheiten und ihre Symptome haben wir für Sie in einem kleinen Überblick zusammengetragen. Eigenbehandlungen möchten wir an dieser Stelle aber keine vorstellen. Wir geben nur den Tipp befallene Tiere in Quarantäne zu verbringen, um Ansteckungen zu vermeiden. Alles Übrige sollte man in fachkundige Hände legen.

Rachitis

Eine Mangelerscheinung, die durch eine zu geringe Vitamin- und Mineralienzufuhr (besonders Vitamin D3 und Kalzium), hervorgerufen wird und sich auf die Struktur der Knochen auswirkt. Übliche Symptome sind ungewöhnliche Bewegungsabläufe, unerklärliche Knochenbrüche, eine Deformierung der Extremitäten oder ein starkes Zittern der Tiere. Ist das Kiefer betroffen kann die Bartagame darüber hinaus oft kein Futter mehr aufnehmen und magert ab.

Parasitenbefall

Den meisten dieser Unruhestifter beugen ausreichend Hygiene und der Kauf bei ausgewählten Züchtern vor. Trotzdem schleichen sich gelegentlich unerwünschte Mitbewohner in den Magen-Darm-Trakt der Bartagame ein. Zu den typischen Vertretern gehören dabei Trematoden (Saugwürmer), Band- und Fadenwürmer oder Coccidien.
Ein Befall äußert sich auf vielfältige Weise. So sind die Tiere häufig in ihrem Bewegungsdrang eingeschränkt, magern sichtlich ab, verweigern die Nahrungsaufnahme oder leiden unter Durchfall.

Lungenentzündung

Lungenentzündungen oder vergleichbare Erkrankungen der Atemwege entwickeln sich, wenn die Tiere Zugluft ausgesetzt sind oder im Terrarium/beim Transport an zeitweiser Unterkühlung leiden. Auch der Befall mit sogenannten Pentastomiden kommt als auslösender Faktor in Frage. Erste Anzeichen können das häufige Aufsperren des Mauls oder Ausfluss im Nasenbereich sein. Solche Hinweise wie natürlich seltsame Atemgeräusche muss man unbedingt ernst nehmen.

Nekrosen

Bilden sich infolge von Verletzungen entzündliche Stellen oder werden bei der Häutung Körperteile abgeschnürt, kann das betroffene Gewebe absterben. Dieses verfärbt sich dunkel bis schwarz und muss vom Tierarzt entfernt werden, damit keine Keime in den Blutkreislauf gelangen.

Beschwerden mit unspezifischer Ursache

Weitere Symptome, die den Gang zum Fachmann erforderlich machen, dabei jedoch häufig keiner eindeutigen Krankheit zugeordnet werden können, sind: Verstopfung, allergische Reaktionen (Hautirritationen), ein aufgeblähter Bauch, Verfettung, Gleichgewichtsstörungen oder chronische Häutungsprobleme.

29 Kommentare für “Krankheiten”

  1. jeannette Weiser sagt:

    Hallo,

    meine Bartagame hat am Hals bis zu den Ohren schwarze Verfärbungen.Könnt Ihr mir weiterhelfen, was das sein kann? Der Stuhlgang, war heute dunkelgrün und etwas flüssig.

    Gruß Jeannette

    —– Antwort —–

    Hallo Jeannette,

    ohne Bilder kann man dazu leider nichts sagen. Ich würde dir daher empfehlen das ganze mal einem Tierarzt zu zeigen. Die Verfärbungen des Kots könnten einfach vom Futter kömmen, wenn z.B. viel pfanzliche Nahrung gefressen worden ist. Durch den höheren Wassergehalt in vielen Pflanzen kann der Kot auch mal etwas weicher werden. Aber ohne da weitere Details zu kennen, kann man nur raten, und das hilft ja letztlich keinem.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  2. Kristian sagt:

    Hey Ralf,
    ich hätte eine Frage und zwar, meine Bartagame nun seit Donnerstag Abend bei mir.
    Sie ist immernoch sehr scheu und verkriecht sich oft hinter Felsen oder dunkleren Ecken.
    Sie befindet sich gerade am Anfang der Häutung und darum würde ich gerne wissen , ob das Verhalten normal ist (ruhig, nur teilweise aktiv) er frisst eigentlich recht normal er frisst täglich etwas Grünzeug und hat jetzt alle 2 Tage ein bisschen Lebendfutter bekommen.

    Könnte es vielleicht auch daran liegen , dass er erst knapp 3 Tage bei mir ist und sich noch nicht eingwöhnt hat?

    Falls du näheres weißt oder dir vorstellen kannst, wäre ich über deinen Rat oder deine Hilfe sehr erfreut.

    Mit freundlichem Gruß

    Kristian

    —– Antwort —–

    Hallo Kristian,

    dieses Verhalten ist bei neuen Tieren erstmal ganz normal, bis sie sich richtig in der neuen Umbegung eingewöhnt haben. Das kann mal etwas länger dauern, bei anderen Bartagamen geht es auch mal schneller, ganz unterschiedlich. Dazu kommt das die Bartagame in der Häutung ist. Da ziehen sich Bartagamen etwas mehr zurück, sind etwas inaktiver, fressen weniger und manche auch nichts mehr.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  3. Nils sagt:

    Hey Ralf,

    ich hatte bis vor kurzem 2 Bartis männ. und weib. leider ist das Männchen vor kurzen gestorben…. woran? Das ist jetzt meine Frage. Wir(also meine Freundin und ich) haben sofort einen Arzt angerufen…der meinte nur das es zu spät sei…weil Reptilien das erst am Ende zeigen. Also, es fing damit an, dass er Morgen ganz “schlapp” war und nichts gegessen mehr u.s.w. dann hat er angefangen Blut zu spucken und ganz komisch zu atmen… :( wir tippen darauf, dass er ein Geschwür oder so in der Art hatte….aber genaueres können wir nicht meht sagen…haben ihn begraben… er war ca. 3 Jahre alt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nils

    —– Antwort —–

    Hallo Nils,

    Bartagamen und Reptilien allgemein zeigen eventuelle Krankheiten oder Verletzungen nur sehr selten offen, und wenn dann oft erst sehr spät. Es sind halt nach wie vor Wildtiere, und in freier Natur kann man auch keine Schwächen zeigen, sonst wäre man ein leichtes Opfer.
    Lebten die beiden in einem Terrarium? Besonders dann wenn mehrere Bartagamen bei einem Halter vorhanden sind, sollte am besten immer eine Sektion durchgeführt werden. Es könnten nämlich durchaus auch Parasiten gewesen sein, und dann müsste ggf. auch bei der anderen Bartagame entsprechend reagiert werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  4. Nils sagt:

    Ja sie waren zusammen in einem Terrarium. Zuerst ist ja das Weibchen erkrankt. Und dann haben wir die beiden getrennt. Dann ging es dem Weibchen immer schlechter und wir dachten, dass sie es ist die zuerst aufgibt.(Was dann leider nicht so war…) Gestern waren wir mit ihr bei einem Arzt der sich auch mit Reptilien auskennt der meinte nur, dass sie erstmal einen Abstrich von den Dunklen flecken nehmen müssen(Offene Wunden)…also so ein Bakterien/Pilz- Test und wenn das nicht hilft, muss er ein Stück kranke und gesunde Haut untersuchen (Hautbiopsie oder so)…Der Arzt meinte auch, dass wenn es ein Virus ist, dass sie diesen nicht heilen können…
    Mir gehts eig. nur darum, zu wissen was die beiden haben bzw. hatten. Kann sich dieser Parasit über Sand oder ähnliches übertragen??

    Danke schonmal :)

    Mit freundlichen Grüßen

    Nils

    —— Antwort —–

    Hallo Nils,

    grundsätzlich hört sich das Vorgehen des Arztes durchaus vernünftig an. Was nun der Auslöser für die Erkrankung gewesen ist, wird dir allerdings auch nur ein Arzt nach der Untersuchung der entsprechenden Proben sagen können. Hautpilze können zum Beipiel dann auftreten wenn die Haltung insgesammt zu feucht ist. Was aber nun wirklich der Grund ist, wirst du erst erfahren wenn der Arzt die Proben untersucht hat. Und auch erst dann kann man sagen wie eine Behandlung aussehen kann, was die Ursache der Krankheit sein könnte, und wie diese ggf. übertragen worden ist. Du wirst also erstmal die Ergebnisse abwarten müssen, danach kann man dann auch die Haltung selber überprüfen, sofern diese als Auslöser in Frage kommt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  5. maximus sagt:

    Hallo!!
    Ich habe eine dringende frage!! Mein Bartagam ist ca.5 jahre selber habe ich ihn
    erst 2jahre davon! Alles war bis jetzt in bester ordnung,aber seit zwei tagen versteckt
    er sich unter seinem wasserbrunner!! Der auch nichr grad leicht ist,er hat sich darunter
    eingegraben! Ich selbst denke das ihm auch nur heiß ist ! Was würdet ihr dazu sagen??
    Vielen lieben Dank!!

    —– Antwort —–

    Hallo Maximus,

    aktuell sind die Außentemperaturen ja sehr hoch, das würde auch zu deiner Vermutung passen. Wenn es draußen sehr warm ist, dann steigen natürlich auch die Terrarientemperaturen deutlich an. In dem Fall muss der Halter immer ein Auge auf die Temperaturen im Terrarium haben. Wenn es im Terrarium zu warm wird gibt es verschiedene Lösungen, da muss jeder Halter schauen was bei ihm am besten umgesetzt werden kann.

    Du kannst z.B. die Lüftungsflächen vergrößern, damit ein besserer Luftaustausch stattfinden kann. Wenn draußen die Temperaturen wieder sinken, können die zusätzlichen Lüftungsflächen wieder verschlossen werden. Eine andere Möglichkeit wäre einen Teil der Beleuchtung zeitweise abzuschalten, um so die Temperaturen im Terrarium zu senken. Außerdem wäre es auch noch möglich die aktuelle Beleuchtung vorübergehend gegen eine schwächere auszutauschen, heißt z.B. einen 100 Watt Spot gegen einen mit 50 Watt oder ähnlich. Zusätzlich sollte dafür gesorgt werden das es in dem Zimmer nicht zu heiß werden kann. Also immer gut Lüften und ggf. Jalousien oder Rolladen runter, damit die Sonne den Raum am besten erst garnicht stark aufheizen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  6. marius sagt:

    Hallo,
    ich hab ein kleines Problem mit meinem Barti-Männchen…
    Wir haben einen Bock der 4 Jahre alt ist und 53 cm groß. Seit einem halben Jahr haben wir uns auch ein Weibchen zugelegt, sie ist 1,5 Jahre alt und ca 10cm kleiner ist.
    Er versucht sich immer mit ihr zu paaren, aber sie ist flink und entwischt ihm immer und wägt durch kreisen der arme ihn ab. Wollten sie schon trennen aber sie tun sich nichts, also keine agressionen.
    Jetzt ist mir aufgefallen dass die Wirbelsäule vom Männchen am Rücken eine Längsmulde aufweist…woran kann das liegen?
    Hat er zu wenig gefressen?
    Er ist eher der faule aber frisst zz auch Grünzeug was er sonst nicht so macht.

    Würde mich über Antworten sehr freuen…..

    Marius

    —– Antwort —–

    Hallo Marius,

    bei der Haltung von einem Männchen und einem Weibchen muss der Halter sehr genau hinschauen, um eventuelle Probleme frühzeitig erkennen und dann eingreifen zu können. Auch ständige Paarungsversuche durch das Männchen bedeuten Stress, und zwar massiven, und das auch auf beiden Seiten. Während das Weibchen immer damit beschäftigt ist zu fliehen, hat auch das Männchen Stress, eben dadurch das es immer seinem Instinkt folgt und eine Paarung versucht. Hier sollte und muss also frühzeitig eingegriffen werden, und auch nicht erst dann wenn es zu offensichtlichen Agression kommt. Der Stress für beide fängt schon deutlich früher an.
    Bezüglich der Mulde am Rücken, ohne Bilder kann man leider nichts dazu sagen, bzw. kann nur raten. Wenn du sagst dass das Männchen jetzt plötzlich Grünfutter frisst, und zugleich inaktiver als das Weibchen ist, könnte man durchaus vermuten das er von den Insekten weniger zu fressen bekommt. Heißt, das schnellere Weibchen könnte ihm theroretisch das meiste vor der Nase wegschnappen. Aber hier bist du als Halter gefragt, dafür zu sorgen das sowas eben nicht passieren kann, und das jeder seinen Teil der Futterinsekten bekommt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  7. Oliver sagt:

    Hallo hier ist Oliver

    Unser Bartagame Haben wir jetzt drei Tage, er ist noch sehr Klein.

    Was mir aufgefallen ist er Bewegt seine Hinterbeine nicht und essen tut er auch nichts.

    was kann die ursache sein.

    Gruß Oliver

    —– Antwort —–

    Hallo Oliver,

    hier kann man nur den Tipp geben umgehend einen auf Reptilien spezialisierten Tierarzt aufzusuchen. Das die Hinterbeine nicht bewegt werden können, könnte zum Beispiel an einer aktuten Verletzung liegen. Aber auch Probleme mit den Nieren könnten vielleicht der Auslöser sein. Hier kann nur ein Besuch beim Tierarzt helfen und zugleich Klarheit schaffen. Das keine Nahrung angenommen wird könnte ebenfalls damit zu tun haben, denn wenn Reptilien Schmerzen haben wird oft die Nahrung verweigert.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  8. Lars sagt:

    Moin. Habe da auch mal ne Frage. Ich habe meine bardis seid 15 Jahren. Bis jetzt noch nie Probleme mir ihnen gahabt. Kern gesund und fleißig an Fressen. Bei meinem Bock Ist Mir aufgefallen das die Schwanzspietze sich langsam verfärbt. Bzw. Dunkler wirkt und zu Seite knickt. Liegt das am alter oder könnte das Be Krankheit sein ? Gruß Lars.

    —– Antwort —–

    Hallo Lars,

    hast du mal kontroliert ob vielleicht noch alte Häutungsreste an der Schwanzspitze vorhanden sind? Sowas kann mal vorkommen, und in folge dessen könnte es dann auch zu einer Nekrose kommen. Wenn sich keine Häutungsreste finden lassen, und das Problem auch weiterhin besteht, würde ich das zur Sicherheit mal einem Tierarzt zeigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  9. Karsten sagt:

    Hallo!
    Habe ein Problem mit meiner Bartagame! Es ist ein Bock. Er ist ca. 3 Jahre alt.
    Zum Problem: Seid längerem versteckt er sich in seiner Hölle und schläft nur noch.
    Wenn ich mal am Staubsaugen bin kommt er mal kurz raus und schaut. Aber dann verkriecht er sich wieder und schläft weiter. Auch Fressen mag er nicht mehr so. Ab und zu konnte ich Ihn mit fressen rauslocken. Das klappt leider auch nicht mehr so. Habe jetzt am Wochenende den Bodengrund erneuert und neue Leuchtmittel ins Terra eingebaut, in der Hoffnung das sich was ändert. Dem war aber nicht so. Was könnte mit ihm nicht stimmen?

    Gruß Karsten

    —– Antwort —–

    Hallo Karsten,

    es ist immer recht schwer sowas aus der Ferne beurteilen zu können, ohne genaue Details zu kennen. Es könnte durchaus sein das sich dein Bartagamen-Männchen schon auf die Winterruhe eingestellt hat, zur Jahreszeit würde es ja in etwa passen. Allerdings könnten vielleicht auch medizinische Gründe eine Rolle spielen, hier würde ich mal eine Kotprobe auf Parasiten untersuchen lassen. Sollte dabei nichts rauskommen, so könnte man diesen Punkt zumindest schonmal ausschließen. Abgesehen davon sollte vor einer Winteruhe ohnehin immer eine Kotprobe untersucht werden. So oder so wäre das also zu empfehlen.
    Der nächste Punkt wäre dann eine Überprüfung der Beleuchtung, denn oft sind auch hier die Gründe für mangelnde Aktivität zu suchen. Im klassischen Zoohandel werden allerlei Lampen und Leuchmittel verkauft die nicht wirklich sinnvoll für Bartagamen sind, gute Leuchtmittel wie z.B. HQI-Strahler sind dort dafür in der Regel nicht zu finden. Speziell die Beleuchtung ist leider auch der Punkt bei dem die meisten Fehler gemacht werden, und zugleich ist es mit der wichtigste Punkt bei der Haltung von Bartagamen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  10. Lisa sagt:

    Hey.

    Ich hab da auch mal ne Frage, wie so viele hier ;D
    Also ich hab zwei Bartagame. Männchen + Weibchen. Seit etwas längerer Zeit sprerren sie als den Mundo komisch auf. Naja nich richtig aufsperren sonder mehr würgen. Sie stellen dabei ihr ganzen Kamm auf und würgen mit offenem Mund. So da hab ich schon gedacht es liegt villeicht am Futter und hab ihnen was anderes gegeben. Aber sie würgen immer noch. Aber sonst geht es ihnen richtig gut.
    Weißt du darauf eine Antwort ? o.o

    grüße Lisa

    —– Antwort—–

    Hallo Lisa,

    versuche es am besten mal mit kleineren Futterinsekten. Bartagamen können zwar durchaus auch sehr große Insekten fressen, allerdings kann es dabei dann auch zu den von dir beschriebenen Problemen wie dem würgen kommen. Sollten sich die Probleme durch kleinere Insekten nicht lösen lassen, würde ich die beiden auch mal einem Tierarzt vorstellen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  11. Kirsten sagt:

    Hallo,

    Habe hier eure tolle Seite gesehen und muss jetzt auch mal eine Frage dalassen.

    Wir haben seit mehreren Jahren Bartis. 2 sind uns leider in den letzten Monaten verstorben :-( Wir haben uns dann 2 neue (Männlich/Weiblich) zu unserem Weibchen gekauft. Unser Weibchen hat jetzt vor einigen Wochen Eier abgelegt und zeigt seit einigen Tagen ein komisches Verhalten. Sie schläft ganz normal und frisst auch ganz normal. Wenn sie sich aber bewegt und manchmal auch im Sitzen fängt sie leicht an zu würgen. Wir dachten dann zuerst es wär ein Fauchen, aber es ist tatsächlich ein würgen. Sie ist auch etwas dünner geworden, obwohl sie gut frisst. Eine Wurmkur haben sie alle bekommen, so dass jetzt meine Frage wäre, könnte es eine Art Legeproblem sein? Das sie nicht alle Eier abgelegt hat? Da sie auch zeitweise ihren Bauch einzieht, oder ist es vielleicht eine Lungenentzündung? Obwohl ich mir das fast nicht denken kann, da es gut warm war und ist und die Tiere keiner Zugluft ausgesetzt sind.

    Vielleicht kann man mir weiterhelfen. Werde auf jeden Fall die Woche zum Tierarzt, da es ja so nicht weitergehen kann.

    Vieln Dank schon mal im Voraus

    —– Antwort —–

    Hallo Kirsten,

    woran sind die beiden anderen Bartagamen denn gestorben, weißt du das? Wenn sowas vorkommt sollte am besten immer eine Sektion gemacht werden, um eben die genauen Gründe in Erfahrung zu bringen. Erst recht wenn noch weitere Bartagamen im selben Haushalt bzw. im selben Terrarium gewesen sind. Du schreibst unter anderem das Sie dünner geworden ist, obwohl ausreichend Nahrung aufgenommen wird. Das in Kombination mit neuen Mitbewohnern, lässt mich zu allererst immer an Parasiten wie Würmer oder ähnliche Ursachen wie z.B. Einzeller denken.
    Ich würde hier umgehend eine Kotprobe untersuchen lassen, und zwar von allen dreien. Du schreibst zwar das Sie schon eine Wurmkur bekommen haben, allerdings sollte solch eine Behandlung im Anschluß immer mit einer Kontrollprobe kontroliert werden. Das um sicherzustellen das die Behandlung auch erfolgreich gewesen ist, denn das ist leider nicht immer der Fall. Ich würde das Weibchen dann am besten gleich mit zum Tierarzt nehmen, so das der Tierarzt Sie sich mal genauer anschauen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  12. Kathrin sagt:

    Hallo!! Ich muss auch mal eine Frage loswerden.

    Meine Zwergbartagame ist ca. 1 Jahr alt.
    Ist es normal das Bartis ihre Krallen (1) verlieren, so wie der Mensch seine Finger- bzw. Fussnägel?? Oder könnte da was anderes dahinterstecken?
    Sonst ist er (Batzi) quicklebendig!!

    Gruß Kathrin

    —– Anwort —–

    Hallo Kathrin,

    nein, es ist nicht normal das Bartagamen einfach die Krallen verlieren. Du solltest überprüfen woran das liegen kann. Oft können die Lüftungsgitter bei handelsüblichen Glasterrarien der Auslöser sein, nämlich dann wenn die Bartagamen dort mit ihren Krallen steckenbleiben. Oder die Bartagame hat sich irgendwo an andere Stelle im Terrarium die Kralle eingeklemmt, und diese dadurch verloren. Die Wunde bzw. die Stelle an der die Kralle fehlt sollte genau im Auge behalten werden, da darf sich nämlich nichts entzünden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  13. Patrick sagt:

    Hey Ralf,

    Ich habe Zwei Bartis M und W, einer von den Zwei hat Orange bis Rötlichen Kot, der richtig leuchtet. Ich habe keinen Roten Sand den sie gefressen haben könnten.
    könnte es sein das sie Parasiten haben???

    —– Antwort —–

    Hallo Patrick,

    kann es vielleicht an pflanzlichen Futtermitteln liegen? Wenn z.B. rote Futtermittel verfüttert worden sind, könnte rötlich verfärbter Kot durchaus das Ergebnis sein. Ansonsten würde ich zur Sicherheit einfach mal eine Kotprobe empfehlen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  14. Marion sagt:

    Hallo,

    ich habe auch eine Frage.
    Wir haben seit 3 Tagen ein Männchen, 7 Monate alt. Er war beim Züchter mit einem Weibchen zusammen, jetzt ist er alleine. Die ersten Tage war er scheu aber neugierig, hat Lebendfutter angenommen. Grünfutter haben wir nicht gesehen, dass er frisst. Beim Züchter war er handzahm, wir konnten ihn schon vorsichtig anfassen zuhause.
    Seit gestern ist er extrem scheu und zurückgezogen, sitzt nur unter seinem Unterstand, gar nicht unter der Lampe. Er hat auch noch keinen Kot abgesetzt, seit wir ihn haben.
    Jetzt machen wir uns Sorgen, dass evtl. das Geräusch vom Staubsauger im Zimmer in so verstört hat. Oder hat er Verstopfung? Ich habe Angst, das er eingeht. Was können wir tun??

    Eine Antwort wäre super!

    Danke, marion

    —– Antwort —–

    Hallo Marion,

    grundsätzlich kann es durchaus länger dauern, bis sich eine Bartagame in der neuen Umgebung komplett eingewöhnt hat. Zu Anfang wird das Terrarium erstmal erkundet, oft wird das als “Interesse” gedeutet, meist ist es aber nur Angst von der neuen Umgebung. Nachdem sich das gelegt hat ziehen sich manche Bartagamen erstmal zurück, auch das gehört je nach Charakter noch zum natürlichen Verhalten. Ich würde dem Tier einfach noch etwas mehr Zeit in der neuen Umgebung geben, mit der Zeit sollte sich das Verhalten dann auch wieder normalisieren.
    Bartagamen setzen nicht jeden Tag Kot ab. Wie oft das passiert hängt von der Nahrungsaufnahme sowie auch deren Menge ab, man kann also nicht pauschal sagen “jeden Tag, oder jeden zweiten”. Wenn der ernsthafte Verdacht auf eine Verstopfung besteht, sollte und muss ein Tierarzt aufgesucht werden. Dann müsste aber auch schon beim Züchter eine Menge schief gelaufen sein. Ich würde aufgrund deiner Beschreibung aber erstmal davon ausgehen das es mit der Eingewöhnung zu tun hat.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  15. Erick der Rote sagt:

    Hallo ,

    Ich möche auch mal ne frage stellen
    Also ist es normal das mein Erick (2,5 Jahre Pogona Vitticeps) sofrüh und lange Winterruhe hält ? Ich habe vor ca. einem Monat mein terra neu gemacht und als alles i.o. war hab ich ihn rübergesetzt er hat sich nach 2 Tagen gleich in eine Höhle verkrochen, ich kann den Kopf noch sehen er ist noch am Leben und Farbe sieht auch normal aus. Im Quarantänebecken hatt er schon nix mehr gefressen und lag nur in der Ecke. Die Jahre davor ist er auch immer schon im Ende September Oktober verschwunden für 4 Monate etwa das kann doch nich normal sein ? Kot hat er auch seit dem umsiedeln nicht mehr abgesetzt sonst hätte ich schon was beim Doc eingereicht. Ein bekannter hat mich jetzt ein wenig nervös gemacht als er sagte das da irgendwas nicht stimmen kann weil er halt zu früh und zulange ruht.habe aber auch im Netz gelesen das Bartagamen bis zu 4 Mon. winterruhe halten können was wohl eher selten ist

    Mein Terra ist (L/T/H)
    200 cm
    100cm
    80cm ,115 cm mit Deckel
    Beleuchtung :
    1x HQL 80 W
    1x HQL 125 W
    1x BS 70 W
    1x Spot 75 W
    Temperatur liegt zwischen 26-45 Grad c
    Habe nun 2 Lampen (125 W HQL und 70 W BS) ausgemacht

    —– Antwort—–

    Hallo,

    es gibt in der Tat Bartagamen die selbstständig bestimmen wann die Zeit für die Winterruhe gekommen ist. Das hat auch viel mit dem Jahresrhythmus zu tun. Also damit ob die Beleuchtungszeiten sowie die Temperaturen über das Jahr immer gleich bleibend sind, oder ob hier Veränderungen stattfinden. Außerdem kann es auch noch mit dem Standort des Terrariums zu tun haben. Wenn das Terrarium – oder der Raum in dem das Terrarium steht – sehr viel natürlich Licht abbekommt, und sich die Tageslichtlängen über das Jahr verändern, dann merken das häufig auch die Bartagamen im Terrarium. Dadurch kann es dann auch vorkommen das sich die Tiere selber auf die Winterruhe einstellen.

    Bezüglich der Dauer, auch wenn vier Monate eine recht lange Zeit sind, so ist deine Bartagame trotzdem nicht die einzigste die sich so lange in der Winterruhe aufhält. Das ist zwar nicht die Regel, aber eine absolute Ausnahme nun auch nicht. Es gibt also auch noch andere Bartagamen die für diesen Zeitraum in der Winterruhe sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  16. Torben sagt:

    Moin
    Habe mal eine Frage ich habe eine Bartagame (Bock) und er hat seit länger zeit schon nicht mehr geschissen. Er frisst ganz normal sein Grünzeug und seine Heimchen und ist auch Faul wie immer .
    meine Frage woran kann das liegen. er ist ca 5 Jahre alt und 55 cm Lang
    Bekommt Vitamine und alles.
    Ihre hilfe ist mir wichtig

    —– Antwort —–

    Hallo Torben,

    wäre die Frage was “längere Zeit” heißt. Bartagamen koten nicht jeden Tag. Wie oft das der Fall ist hängt mit der Menge der aufgenommenen Nahrung zusammen, und ebenso mit der Aktivität sowie auch den Temperaturen im Terrarium. Auch kann es passieren das sowas vielleicht einfach mal übersehen wird.
    Wenn aber der ernsthafte Verdacht einer Verstopfung besteht, dann sollte möglichst zeitnah ein Tierarzt aufgesucht werden. Hier gilt das Motto, lieber einmal zu oft zum Tierarzt, als einmal zu wenig.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  17. Schramm Ingo sagt:

    Hallo,

    habe mir vor einer Woche drei Zwergbartagamen gekauft.Zwei haben sich jetzt unter Steinen
    verkrochen.Vermute mal Winterschlaf.Einer ist immer noch munter.Die Tiere sind jetzt 7
    Monate alt.Soll ich die Beleuchtung bzw. Temperatur ist ändern ?

    —– Antwort —–

    Hallo Ingo,

    das könnte an der bevorstehenden Winterruhe liegen, aber vielleicht auch daran liegen das sie sich noch nicht richtig im neuen Terrarium eingelebt haben. Auch Stress innerhalb der Gruppe könnte dabei eine Rolle spielen, es kommen also mehrere Möglichkeiten in Frage. Mal grundsätzlich zur Winterruhe, bevor man diese einleitet, muss man sicher sein das die Bartagamen wirklich gesund sind, sonst könnte das ein böses Ende nehmen. Eine Kotuntersuchung bezüglich Parasiten ist also das mindeste was der Halter immer machen sollte. Außerdem kann es auch nie schaden wenn der Halter seine Bartagamen schon etwas besser kennt, um bei Anzeichen für eventuelle Probleme schnell und richtig reagieren zu können.

    Ich würde an deiner Stelle an den Temperaturen sowie der Beleuchtungslänge jetzt erstmal noch nichts ändern, und die drei stattdessen weiter in Ruhe beobachten. Ggf. müsste man dann zu einem späteren Zeitpunkt nochmals neu entscheiden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  18. Nadine sagt:

    Hallo,
    ich habe auch 2 Fragen, also zum einen habe ich einen kleinen bock ca 6 Monate alt und seid 2 Tagen hat er schwarzen stuhlgang, er ist aber nicht faltig und fressen tut er auch ganz normal, sein stuhlgang ist schwarz und nicht fest, sondern ehr dünn, fast schon wie durchfall zu bezeichnen, woran kann das liegen?????

    meine andere frage ist, ich habe noch eine weibliche bartagame im alter von 2 jahren, sie hat gestern große heuschrecken bekommen und hat sie gerade wieder ausgespuckt, bei ihr ist es allerdings so, das sie anfängt faltig zu werden und das sie dünner geworden ist… woran kann es liegen ???

    ich danke für antworten

    —– Antwort —–

    Hallo Nadine,

    ich würde dir hier empfehlen zeitnah eine Kotprobe auf Parasiten untersuchen zu lassen. Dünner Kot kann ein Anzeichen für einen Parasitenbefall sein. Wenn Bartagamen ausreichend Nahrung aufnehmen, und dabei trotzdem an Gewicht verlieren, kann auch das ein Zeichnen für einen Parasitenbefall sein. Hier solltest du schnell handeln, denn sowas muss man immer sehr ernst nehmen und schnell reagieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  19. Daniel Müller sagt:

    Hey Ralf ich hab ma ne frage und zwar hohle ich morgen meine erste bartagme und weiss aber noch nicht wo in meiner nähe ein reptilienarzt ist . hab schon überall rumgeschaut komme aus dem kreis bad segeberg…..kannst du mir da vielleicht weiterhelfen und dann wollte ich noch wissen ob ich die tiere lieber immer im terrarium lasse oder ob ich die auch mal rausnehmen kann.( wenn ja wie lange??? danke im vorraus und hoffe auf ne antwort ;) mfg daniel

    —– Antwort —–

    Hallo Daniel,

    Bartagamen sollten nur dann aus dem Terrarium genommen, werden wenn es unbedingt nötig ist. Zum Beispiel dann wenn das Terrarium gereinigt werden muss, oder um das Gewicht zu kontrolieren und solche Dinge. Denn nur im Terrarium herschen die idealen Lebensbedingungen, daher sollten sie sich am besten auch dort aufhalten. Es spricht aber nichts dagegen zum Beispiel Grünfutter mal mit der Hand anzubieten, oder die Hand auch mal in das Terrarium zu halten. Auch dadurch können sich die Bartagamen an den Menschen gewöhnen, was in gewissen Situationen wie zum Beispiel bei der Gewichtskontrolle oder einem Tierarztbesuch schon ein deutlicher Vorteil ist. Bezüglich deiner Tierarztfrage, leider gibt es nicht so viele auf Reptilien spezialisierte Tierärzte. Daher muss eventuell auch mal ein weiterer Anfahrtsweg eingeplant werden. Schau mal in folgende Liste, da findest du auch zwei Stück aus Hamburg. > Reptilien Tierarzt Hamburg

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  20. Nicole sagt:

    Hallo ich nochmal ^^
    Ich habe mich jetzt dafür entschieden eine Zwergbartagame zu kaufen. Ein Bekannter von mir hat mir empfohlen möglichst junge Bartagamen zu kaufen, damit sie sich schneller einleben. Die Frage ist nun, wie groß sollten Bartis und Zwergbartis im durchschnitt sein, bevor sie weggegeben werden können. Bzw. wie alt sollten sie sein? Habt ihr da Erfahrung? Ich möchte die kleinen nicht unnötig durch einen Umzug(vom Züchter nach Hause) stressen.
    Lieben Gruß Nicole

    —– Antwort —–

    Hallo Nicole,

    meiner Ansicht nach sollten die jungen Bartagamen bei der Abgabe an einen neuen Halter, mindestens acht Wochen alt sein. Das würde ich persönlich als absolute Untergrenze betrachten. Unabhängig vom eventuellen Alter, müssen die Bartagamen aber natürlich Futterfest sein. Heißt, sie müssen regelmässig und selbstständig Nahrung aufnehmen. Auch sonst sollte natürlich alles in Ordnung sein. Bartagamen wachsen in Abhängigkeit vom Nahrungsangebot und den Haltungsbedingungen. Daher sind Empfehlungen die sich rein auf die Körpergröße beziehen nicht wirklich ideal.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  21. Steve sagt:

    Guten tag,

    Ich habe heute 2 Bartagam gerettet, sie waren verwarlost in eine wohnug die wir Entrümpeln mussten. Ich bin erst neu auf diesen gebiet. Habe heute die agamen gesäubert sprich sand gewechselt neue näpfe gekauft und und.

    Nun musste ich leider fest stellen das die eine agame wenn sie läuft immer zittert, das kann doch nicht normal sein oder?

    —– Antwort —–

    Hallo Steve,

    nein, normal ist sowas gewiss nicht. Aufgrund der vorherigen schlechten Haltung, würde ich entweder einen allgemeinen Vitaminmangel, oder im speziellen einen Vitamin D3 Mangel vermuten. Die Bartagame solltest du am besten mal beim Tierarzt vorstellen, und vor allem für eine gute Beleuchtung inklusive einer guten Uv-Versorgung sorgen. Außerdem sollte immer Calcium z.B. in Form von Sepiaschalen im Terrarium vorhanden sein, zusätzlich sollten die Futterinsekten mit einem guten Vitaminpräparat bestäubt werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  22. Steve sagt:

    Danke für deine Schnelle antwort. Ich werde mal zu montag ein Tierarzt aufsuchen gehn.
    Also ich habe derzeit eine Lampe drin dort steht EXO Terra drauf und die hat 75watt, müsste dort noch eine lampe rein? Wie gesagt ich bin erst neu auf diesen gebiet und versuche alles zumachen das die agamen sich wieder wohl fühlen .

    Wielange sollte das licht am tag brennen? Wie oft sollten agamen diese heimchen bekommen?

    mfg

    —– Antwort —–

    Hallo,

    die Lampe die du aktuell im Terrarium hast, kann maximal als reine Wärmelampe verwendet werden. Diese Lampen produzieren bei weitem nicht ausreichend Licht, und auch keinerlei UV-Strahlung. Das mindeste was du dir sofort anschaffen solltest, wäre eine Bright Sun. Damit hättest du zumindest eine Lampe die ausreichend Licht, Wärme und vor allem auch UV-Strahlung produziert. >>> Lucky Reptile Bright Sun Set
    Später könntest du die Beleuchtung dann noch um Röhren ergänzen, je nachdem wie groß das Terrarium ist. Denn auch eine Ausleuchtung in der Fläche ist wichtig. Um aber überhaupt erstmal etwas vernünftiges im Terrarium zu haben, würde auch so ein Bright Sun Set reichen.

    Die Beleuchtung sollte zu dieser Jahreszeit gute 10 Stunden am Tag laufen. Biete den Bartagamen verschiedenes Grünfutter an, das kann ständig im Terrarium vorhanden sein. Bei den Insekten kommt es auf das Alter der Bartagamen an. Da die beiden ja offenbar aus sehr schlechten Bedingungen kommen, würde ich erstmal täglich ein paar Insekten anbieten. Danach kann man dann schauen wie alt sie wohl sein könnten, und sich an die allgemeinen Empfehlungen halten. Aber erstmal sollten sie wieder zu kräften kommen können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  23. tobias sagt:

    hallo. ich habe auch eine bartagame seit gestern und wollte fragen was sol ich machen wenn die bartagame mal hinfällt und sich verletzt?

    —– Antwort —–

    Hallo,

    am besten ist es schon vorab dafür zu sorgen, das es möglichst erst garnicht zu so einem Unfall kommen kann. Wenn sowas doch mal passieren sollte, dann muss man natürlich zu einem Tierarzt fahren. Das sollte einer sein das sich gut mit Reptilien auskennt, die gibt es nicht an jeder Ecke. Daher ist es immer zu empfehlen schon vorher zu schauen wo sich so ein Tierarzt in der Umgebung befindet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  24. Iris sagt:

    Hallo!
    Meine Bartagame ist nun schon mehr als 6 Jahre alt, immer gesund und munter und frisst gut. Seit 4 oder 5 Tagen hat sie jedoch am Mundwinkel etwas rot-bräunlichen Schorf, es sieht aus als würde dort so ein Stachel “wachsen” wie am Bart.
    Dachte anfangs, dass sie sich bloss beim fressen verletzt hätte. Kann das sein?
    Gestern hab ich ihren Mundwinkel vorsichtig nach unten geschoben und gemerkt, dass die Haut rund um den Schorf gerötet und etwas gereizt ist…
    Was könnte ich machen, ab zum Tierarzt?
    Vielleicht hast du einen Tipp für mich, wäre sehr dankbar.

    Liebe Grüße, Iris

    —– Antwort —–

    Hallo Iris,

    es könnte durchaus daran liegen das die Stelle beim Fressen oberflächlich verletzt, oder zumindest stark gereizt worden ist. Aus der Ferne ist sowas aber natürlich nicht wirklich zu beurteilen. Kleinere Verletzungen heilen in der Regel auch wieder von alleine ab. Ob das ein Fall für den Tierarzt ist, musst du letztlich selber entscheiden, da nur du die Wunde beurteilen kannst. Grundsätzlich gilt aber auch, lieber einmal zu oft zum Tierarzt als einmal zu wenig. Das heißt, wenn man sich nicht wirklich sicher ist das es sich nur um eine oberflächliche Kleinigkeit handelt, sollte man zur Sicherheit doch besser einen Tierarzt aufsuchen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  25. Gracia sagt:

    Hallo,

    wir haben seit ca. 3 Wochen eine noch junge Bartagame.
    Letztens ist mir aufgefallen dass sie MANCHMAL auf ihren sonst hellen Bauch kleine Flecken hat, ähnlich einem Leopardenmuster.

    Ist das normal??

    —– Antwort —–

    Hallo,

    wenn sich die Bartagame nicht auffällig verhält und zum Beispiel an den Stellen kratz oder scheuert, würde ich erstmal davon ausgehen das es zur normalen Musterung gehört. Je nach Körpertemperatur und zum Teil auch nach Blickwinkel, können solche Muster mal mehr und mal weniger auffallen. Wenn du dir aber trotzdem unsicher sein solltest, oder sich etwas am Verhalten ändert und dir komisch vorkommt, bleibt nur ein Besuch beim Tierarzt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  26. tobias sagt:

    hallo meine bartagame hat schwarze insekten also tiere an seiner haut was tun

    —– Antwort —–

    Hallo Tobias,

    gehe mit der Bartagame am besten zum Tierarzt. Das könnten vielleicht Milben sein. Aus der Ferne kann man das allerdings nicht beurteilen, daher solltest du umgehend einen Tierarzt aufsuchen. Der kann dir dann auch sagen was genau das für Tierchen sind, und ob es Milben sind.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  27. Michaela sagt:

    Hallo Ralf ich habe meinen barti seit einem halben Jahr! Seit 2 Wochen ca macht er
    dauernd das maul auf aber aus meiner Sicht grundlos! Temperatur und luftfeuchtigkeit
    passen auch optimal! Er macht das eigentlich den ganzen Tag lang immer wieder,
    sogar direkt morgens wenn das Licht erst angeht! Sonst verhält er sich normal wie immer!
    Ist mein kleiner krank oder was kann ich machen? Ich habe Angst das ich ihn beim
    Training aus versehen zugluft ausgesetzt haben könnte? Wie schnell werden bartis denn krank?

    Liebe grüße Michaela

    —– Antwort —–

    Hallo Michaela,

    Bartagamen regulieren ihre Körpertemperatur unter anderem auch dadurch, das sie ihr Maul öffnen oder schließen. Das öffnen des Mauls kann auch vorkommen wenn die Bartagame unter Stress steht, oder sich bedroht fühlt. Bartagamen sind eigentlich recht robust, trotzdem können sie aufgrund falscher Haltungsbedingungen natürlich auch krank werden. Zugluft im allgmeinen ist immer sehr kritisch, ganz gleich bei welchem Reptil. Wenn du die zuvor genannten Punkte sicher ausschließen kannst, und das Verhalten auch weiterhin vorkommt, würde ich das zur Sicherheit von einem Tierarzt abklären lassen. Aber bitte nur von einem der sich wirklich gut mit Reptilien auskennt, alle anderen richtigen oft mehr Schaden als Nutzen an. Was meinst du denn im Detail mit “Training”?

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  28. heike sagt:

    hallo ich habe 4 Bartagame 1 Männchen 3 Frauen. Das Männchen beißt den Frauen den Schwanz kaputt und auch die FÜße und Hände. woran liegt das?

    —– Antwort —–

    Hallo Heike,

    dann scheint das Männchen ganz einfach zu agressiv gegenüber den Weibchen zu sein. Es könnte auch an den Haltungsbedingungen wie zum Beispiel der Terrariengröße liegen. Oder vielleicht auch daran das die Weibchen garkeine Weibchen sind. Ohne weitere Details kann man aber nur raten.
    In jedem Fall sollte das Männchen umgehend von den Weibchen abgetrennt werden, und zwar sofort! Dann sollte man prüfen ob es sich um ernsthafte Verletzungen handelt, wenn das der Fall ist sollten die betroffenen Bartagamen umgehend zu einem Tierarzt gebracht werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  29. matze sagt:

    hallo ralf,
    ich hab da mal ne frage mein bartagam kackt seit ein paar wochen nicht mehr frisst aber normal, woran könnte das denn liegen und was kann ich dagegen machen? und kann ich mit ihr zu nem ganz normalen tierarzt gehen oder gibt es da speziell welche für reptilien??????

    —– Antwort —–

    Hallo Matze,

    das könnte zum Beispiel an einer Verstopfung liegen, hauptursache ist hier oft die Aufnahme von Bodensubstrat. Wenn das Problem immer noch besteht, solltest du das umgehend von einem Tierarzt abklären lassen. Denn sowas sollte immer sehr ernst genommen werden, entsprechend sollte auch gehandelt werden. Die meisten “normalen” Tierärzte kennen sich leider nicht wirklich mit Reptilien aus, daher sollte man sich immer Tierärzte suchen die sich auf Reptilien spezialisiert haben. Leider gibt es davon nach wie vor nicht so viele, man muss also auch mal weitere Anfahrtswege in Kauf nehmen. Schau mal in folgender Liste nach, vielleicht findet du da ja schon einen. Reptilien Tierarzt

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

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