Nov 27 2010

Insektenfutter

Futtertiere wenn möglich immer lebend ins Terrarium verbringen (einzige Ausnahme: Larven). Zwar findet sich in Fachgeschäften auch aus Insekten hergestelltes und getrocknetes Fertigfutter, doch bevorzugen es Bartagamen, ihre Beute selbst zu erlegen. Außerdem unterstützt die daraus resultierende Aktivität einen gesunden Stoffwechsel und gestaltet den Tagesablauf bunter.

Bartagame frisst eine geflügelte Heuschrecke

Bartagame frisst eine geflügelte Heuschrecke

Es spricht allerdings auch nichts dagegen immer einen kleinen Vorrat an fertigem Futter – z.B. Dosenfutter – im Haus zu haben, für den Fall das mal keine frischen Futterinsekten zur Verfügung stehen. Auch wenn der Halter mal ausser Haus ist, und eine Vertretung die Versorgung der Tiere übernehmen muss, kann ein fertiges Futter sehr hilfreich sein.

Die Insekten sollte man (falls sie nicht ohnehin im eigenen Keller gezüchtet werden) nach dem Kauf zudem über mehrere Tage anfüttern. Jedes Stück Obst, Gemüse oder Salat (auch Fisch- beziehungsweise Hundetrockenfutter darf daruntergemischt werden), das im Insektenmagen landet, kommt letztendlich ihrem Liebling zugute.

Heimchen

Sind in vier Größen erhältlich. Mit einer durchschnittlichen Körpergröße von 1,5 bis 2 cm im ausgewachsenen Zustand können sie auch von Pogona henrylawsoni problemlos verspeist werden. Außerdem verfügen sie über ein sehr agiles Wesen und befriedigen damit den Jagdinstinkt der Bartagamen.

Bartagame beim Fressen

Wüstenheuschrecke und Wanderheuschrecke

Sind in drei Größen erhältlich. Durch das Springen dieser Insekten und der Tatsache die Sie sich nicht im Terrarium verstecken, sind Spannung und sportliche Betätigung garantiert. Jedoch eignen sich ausgewachsene Heuschrecken wegen ihrer relativ beachtlichen Körpergröße von rund 6cm nicht für Jungtiere und Zwergbartagamen. Hier sollte dann nur auf kleinere Heuschrecken zurück gegriffen werden.

Grillen

Sind in drei Größen von ca. 0,5 bis 2,5 cm erhältlich.
Zu den empfohlenen Arten zählen: die Steppengrille, die Zweifleckgrille (Mittelmeergrille), die Kurzflügelgrille.
Sie besitzen einen hohen Nährstoffgehalt aufgrund ihrer eigenen omnivoren Ernährung und gelten bei vielen Reptilienhaltern als ideale Futterbasis.

Schaben

Zu den empfohlenen Arten zählen: die Grauschabe, die Schokoschabe, die Fauchschabe, die Argentinische Schabe, die Grüne Schabe.
Schaben fallen ebenfalls unter die Kategorie Allesfresser und besitzen einen hohen Nährstoffgehalt. Einige Arten haben aber einen recht harten Panzer und werden deswegen von den Bartagamen verschmäht.

Mehlwürmer und Wachsmottenlarven

Beides sehr fettreiche Futtertiere, die daher ausschließlich als besonderer Leckerbissen und zum Aufpäppeln geschwächter Bartagamen oder unterentwickelter Jungtiere Verwendung finden sollten.

Zophobas (Larven des Großen Schwarzkäfers)

Ebenfalls überaus fettreiche und daher sparsam zu dosierende Futtertiere. Darüber hinaus sollten sie nicht wie die übrigen Insekten einfach in das Terrarium gegeben werden. Mehlwürmer, Wachsmottenlarven und Zophobas sollten am besten nur gezielt per Pinzette verfüttert werden.

Werbung:

20 Kommentare für “Insektenfutter”

  1. David sagt:

    Hallo,
    ich möchte mir in nächster Zeit Bartagame zulegen, deswegen wollte ich Fragen,
    ob ich theoretisch Problemlos jeden Tag Lebendfutter füttern kann, oder ob ich nur alle paar Tage Lebendfutter füttern darf ?

    mfg
    David

    —– Antwort —–

    Hallo David,

    junge Bartagamen bekommen in den ersten drei Monaten täglich Insekten. Danach sollte der Insektenanteil reduziert werden, und der Anteil an pflanzlicher Nahrung gleichzeitig erhöht werden. Wichtig ist, von Anfang an immer Grünfutter mit anzubieten, auch wenn die Bartagamen zuerst deutlich mehr Insekten fressen. So gewöhnen sie sich schonmal daran das auch Grünfutter Nahrung ist, so fällt der Umstieg später auch leichter.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  2. Bernd sagt:

    Hallo,
    hab da mal ne Frage zum Insektenfutter.
    Mein Bartagame ist ca. 9 Monate alt bekommt verschiedene Insektenfutter,wie Heimchen, Grillen….. Grünfutter, getr. Mischfutter, (FlowerMix), meine Frage wieviel Insekten sollte mein Batagame am Tag noch zu Fressen bekommen und wirklich noch jeden Tag?
    Zur Zeit bekommt er jeden Tag um die 3 Grillen so wie man mir es beim Kauf damals sagte.
    Ab 1nen Jahr dann sollte es nicht mehr jeden Tag sein, ist das OK so?

    Mit freundlichen Grüßen

    Bernd

    —– Antwort —–

    Hallo Bernd,

    in dem Alter sollten die Bartagamen nur noch zwei bis maximal drei mal pro Woche Insekten bekommen. Ab einem Alter von gut 3 Monaten sollte die Menge der Insekten langsam reduziert werden, bis man beim zuvor genannten Wert ankommt. Grünfutter wie frische und getrocknete Wildkräuter, Blüten u.s.w. sollten aber jeden Tag angeboten werden. Bei der Menge ist es schwer pauschale Angaben zu machen, da jede Bartagame individuell ist. Wenn du mit der aktuellen Menge bei deiner Bartagame bisher gute Erfahrungen gemacht hast, würde ich auch erstmal dabei bleiben. Das heißt die Menge je Fütterung bleibt gleich, die Futterinsekten werden aber eben nicht mehr jeden Tag verfüttert.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  3. Vivien sagt:

    Hi hi,

    ich bin Besitzerin von 4 kornnattern und 2 Erdnattern. Nun möchte ich mir eine Bartagame anschaffen. Ich habe mich schon viel informiert und fange nun langsam an alles vorzubereiten.
    Jetzt zu meiner Frage! Ich habe mal gehört das man bei jungen Bartagamen kein Sand in das Terrarium streuen darf,weil bei der Fütterung von Lebenfutter wie Grillen oder Mehlwürmern evt. Sandkörner mit hertrunter geschluckt werden können und das evt. zu einer Darmverstopfung führen kann!!!! Stimmt das?
    Wenn ja,ist es besser die ersten 3 Monate das Terrarium mit Zeitungspapier auszulegen?

    Danke und liebe Grüße,Vivien

    —– Antwort —–

    Hallo Vivien,

    das stimmt zum Teil. Junge Bartagamen stellen sich beim Fressen manchmal recht tollpatschig an, können beim Versuch ein Futtertier zu schnappen also auch öfter in den Sand beissen. Allerdings sollte man dabei auch bedenken das reiner loser Sand eh nicht das ideale Bodensubstrat ist. Wesentlich besser wäre ein festes Sand/Lehmgemisch, denn bei diesem besteht die Gefahr der unbewussten Sandaufnahme erst garnicht. Außerdem können die Bartagamen auf dem festen Untergrund auch deutlich besser laufen, graben, und auch die Insektenjagt funktioniert besser.

    Zusammengefasst, ganz junge Bartagamenschlüpflinge kann man in den ersten Wochen durchaus auf Küchenrolle halten, aber danach wäre der schon angesprochene feste Sand/Lehmuntergrund zu empfehlen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  4. dimi sagt:

    hallo
    ich habe mal eine frage
    mein bartagame ist ca.4 monate alt und ich wollte wissen wie viele heimchen er bekommen solllte

    —– Antwort —–

    Hallo Dimi,

    in dem Alter sollte die Ernährung schon langsam von einer überwiegenden Insektennahrung auf mehr und mehr Grünfutter umgestellt werden. Genaue Angaben zur Insektenzahl sind immer schwierig da jedes Tier individuell ist. Du kannst der Bartagame ein paar große Grillen je Fütterung geben, musst aber selber darauf achten wann es ausreichend ist. Außerdem solltest du immer Grünfutter anbieten, und auch darauf achten das es gefressen wird. Sollte das nicht der Fall sein, kannst du die Anzahl der Insekten ruhig reduzieren, und für den Anfang an ein bis zwei Tagen die Woche auch nur Grünfutter anbieten.
    Lese dir in dem Zusammenhang auch mal folgende Seite durch: http://www.bartagame.com/futter/

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  5. Bernd sagt:

    Hallo

    Wollte mal anfragen ob Fauchschaben für Bartis ok sind (mein “Bart” wirkt die Tiere wieder aus)?Habe adulte Fauchschaben und daher denke ich,das die recht hart sind und deswegen wieder ausgewirkt werden.Mit argentinischen Waldschaben gibt es keine Probleme!

    LG,
    Bernd

    —– Antwort —–

    Hallo Bernd,

    grundsätzlich kann man die schon verfüttern, aber wie auch beim Menschen gilt, die Geschmäcker sind verschieden. Du könntest es mal mit kleineren Fauchschaben versuchen, vielleicht klappt das besser. Allerdings kannst du auch einfach bei den argentinischen Waldschaben (Blaptica dubia) bleiben, wenn die gut angenommen werden. Ich finde es sowieso besser mehrere kleinere Futterinsekten zu verfüttern als nur einzelne Große.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  6. Bernd sagt:

    Hi,
    hab da mal noch ne Frage:

    Zur Zeit verschmäht mein Batagame jegliche Salate, Grünfutter (FlowerMix). Dagegen Möhren, Radieschen und das Grünzeug frißt er.(nur das)
    Hab ihm 3 Tage kein Insektenfutter gegeben, Salate und der gleichen frißt er dennoch nicht!
    Sollte ich mal zum Dock gehen oder ist das normal das er auf längere Zeit kein Grünfutter akzeptiert. Sein Verhalten hat sich nicht verändert.
    Ich biete ihm immer ständig frisches verschiedendes Grünfutter an, ohne sichtbaren Erfolg.

    Mit freundlichen Grüßen

    Bernd

    —– Antwort —–

    Hallo Bernd,

    es kann durchaus mal vorkommen das die Bartagamen bestimmtes Grünfutter phasenweise nicht fressen möchten. Ich würde sagen es ist hier ähnlich wie beim Menschen, auch wir haben ja nicht immer auf das selbe Appetit. Das wäre für mich aber noch kein Grund zur Sorge, und auch kein Grund für einen Tierarztbesuch. Ich würde einfach versuchen möglichst verschiedene Futtermittel anzubieten. Je breiter da die Palette ist, um so höher ist auch die Chance den Geschmack zu treffen. Zur Zeit gibt es ja auch noch viele Wildkräuter, wie Löwenzahn, Spitz- und Breitwegerich, Vogelmiere, Taubnessel usw. Da würde ich möglichst alles mit einfließen lassen, sprich mit als Futtermittel anbieten. Dazu noch getrocknete Blüten und getrocknete Kräuter, halt eine möglichst abwechslungsreiche Mischung von allem.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  7. Carmen sagt:

    Hallo,
    ich habe zwei junge Bartagame (ca. 4 Monate alt). So wie ich bisher gelesen habe sollte die Fütterung von Lebendfutter nun reduziert werden. Stimmt das oder sollen die zwei weiterhin täglich Heimchen bekommen? Ich biete jeden Tag frische vegetarische Kost an, allerdings fressen sie davon nicht allzu viel.

    Mit freundlichen Grüßen
    Carmen

    —– Antwort —–

    Hallo Carmen,

    ja, das hast du völlig richtig gelesen. Ab einem Alter von etwa drei Monaten sollte die Ernährung langsam umgestellt werden. Das du bisher jeden Tag frisches Grünfutter angeboten hast, war gut so, um so leichter fällt dann auch die Umstellung. Wenn die beiden weniger Insekten bekommen, werden sie auch automatisch mehr Grünfutter fressen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  8. Catrin sagt:

    Hallo,
    Bei uns in der Schule gibt es eine Bartagame.
    Zur Zeit ist sie in Pflege da sie Würmer hat.
    Stierbt er daran oder kann er weiterleben?
    Wie bekommen Bartagamen eigentlich Würmer?
    Mit freundlichen Grüßen
    Catrin

    —– Anwort —–

    Hallo Catrin,

    wenn ein Parasitenbefall rechtzeitig erkannt und behandelt wird, dann sind die Chancen auch sehr gut das die Bartagame den Parasitenbefall unbeschadet übersteht. Innenparasiten wie z.B. Würmer sind bei Reptilien auch nichts ungewöhnliches, regelmässige Kotproben gehören daher auch zur Haltung dazu, um einen möglichen Parasitenbefall frühzeitig erkennen zu können.
    Parasiten wie eben auch Würmer können von Tier zu Tier übertragen werden, aber auch über Ausscheidungen oder die Wurmeier sind z.B. schon im Terrarium vorhanden. Zum Beispiel dann wenn vorher ein anderes Tier mit Würmern in dem Terrarium gewesen ist, und das Terrarium wurde nicht vernüftig desinfiziert. Es gibt also verschiedene Übertragungswege.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  9. Julia sagt:

    Hallo ich habe eine Frage zu den Bartagamen, immer wieder lese ich in verschiedenen Tierforen, das wenn ich eine erwachsene Bartagame halten würde, dass ich diese auch vegetarisch ernähren kann wenn ich sie von einem Züchter habe wo die bartagame schon immer vegetarisch ernährt worden ist. Zusätzlich könnte ich rohes Fleisch füttern ist das richtig?
    Schöne Grüße
    Julia

    —– Antwort —–

    Hallo Julia,

    rohes Fleisch sollte garnicht an eine Bartagame verfüttert werden. Adulte Bartagamen sollten zu einem Großteil mit pflanzlichen Futtermitteln, also mit Grünfutter wie z.B. Wildkräutern ernährt werden. Insekten gehören auch noch mit auf den Speiseplan, aber nur noch zu einem geringeren Teil. Überwiegend sollten also Grünpflanzen verfüttert werden, und zwei bis maximal drei mal die Woche verschiedene Insekten. Das reicht völlig aus, rohes Fleisch sollte nicht mit auf dem Speiseplan stehen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  10. Janin sagt:

    Hallo Ralf,

    unsere beiden mädels sind ca 4 monate alt. Wir füttern die beiden jeden tag mit mitteleren wanderheuschrecken und zhopobas jede bekommt entweder 2 schrecken oder 2 würmer dazu gibt es natürlich immer frisches obst und gemüse. Nur eine der beiden kleinen hat sich jetzt 2 tage hintereinander übergeben ca 2 std nach dem sie die schrecken gefresse hat. Wir machen uns schon sorgen was sollen wir nun machen??? Dazu muss man sagen die kleine frisst auch kein obst oder gemüse nur lebendfutter oder golliwog der rest gefällt ihr wohl nicht.

    Lieben Gruß
    Janin

    —– Antwort —–

    Hallo Janin,

    Zophobas gelten als relativ fettreich, zu oft sollte man sie daher auch nicht verfüttern. Da das Problem aber auch bei den Heuschrecken auftritt, würde ich für zwei oder drei Tage erstmal nur Grünfutter anbieten, oder alternativ zumindest ein paar kleinere Grillen. Sollte sich die Bartagame auch weiterhin übergeben, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Hast du in der letzten Zeit eine Kotprobe der beiden untersuchen lassen? Ein starker Parasitenbefall könnte zum Beispiel auch ein Auslöser dafür sein das sich die Bartagame übergibt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  11. Ron sagt:

    kann mir einer Helfen…….Wenn ich meine Bartagames füttern will und Die Heimchen ins Terrarium setzte ,sterben Die nach einer weile ab……wie kommt Das???? Danke jetzt schon für Die Antworten

    —- Antwort —–

    Hallo Ron,

    das wird wohl daran liegen, weil die Heimchen im Terrarium nichts zu fressen und vielleicht auch nichts zu trinken haben. Man sollte immer nur so viele Futterinsekten in das Terrarium geben, wie innerhalb kurzer Zeit beziehungsweise bei einer Fütterung gefressen werden. Ansonsten könnte es nämlich auch mal dazu kommen, das die Heimchem in der Nacht an die Bartagamen gehen und versuchen sie anzufressen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  12. Christian sagt:

    hallo erstmal,ich finde die Seite richtig klasse.Ich habe selbst vor ein paar tagen mir 2 bartis gekauft.ca.5 Monate alt.Nun zu meiner Frage.wenn ich die beiden füttere kommt erst der größere barti an die Scheibe des Terras ran gelaufen,ist ganz aufgeregt wenn er nur die Dose mit dem Hemchen sieht.Ich vermute das er ein männchen und der andere ein weibchen ist.bin mir aber nicht sicher.er ist fast doppelt so groß und der kopf ist auch viel breiter.sind beide gleichalt.Also füttere ich erst den großen barti,und nehme den den anderen Barti herraus und füttere ihn oder sie dann mit der pinzette mit heimchen.weil wenn ich sie nicht raus nehme frisst der große alles alleine,weil der oder die andere sich im hintergrund hält.ist das falsch???habe ja gelesen das man die bartis möglichst nicht herrausnehmen soll aus dem terra.aber wie gesagt nur so kann ich sicher gehen das der kleine auch frisst.wenn ich morgens salat reinstelle kommt auch erst der große frisst.der andere frisst dann irgendwan wen der große fertig ist.

    kann mir jemand helfen???

    —– Antwort —–

    Hallo Christian,

    das Problem ist der doch deutliche Größenunterschied. Dieses Verhalten ist letztlich ganz normal. Die größere Bartagame verhält sich da also nicht ungewöhnlich, die kleinere ebenfalls nicht, die weicht der größeren offenbar aus, bekommt dadurch weniger Nahrung und das Problem verschärft sich. Genau aus diesem Grund sollte man bei einer gemeinsamen Haltung und Aufzucht, immer darauf achten das der Größenunterschied nicht zu deutlich ist, ansonsten sollten die Tiere getrennt werden. Und genau das würde ich dir auch empfehlen, also die beiden zu trennen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  13. Samantha sagt:

    Hallo
    ich möchte mir demnächst eine Bartagame zulegen (ca 3 1/2 Jahre alt) und habe da noch ein paar Fragen zu der Fütterung.
    Da Grillen ja sehr laut sind, bzw wenn sie mal abhauen hat man ein Problem ^^, wollte ich mal Fragen was man stattdessen füttern kann?
    Bzw muss es Lebendfutter sein?
    Liebe Grüße

    —– Antwort —–

    Hallo,

    lebende Insekten sollten schon mit auf dem Speiseplan stehen, wobei der Grünfutteranteil bei adulten Bartagamen deutlich überwiegt. Das würde bei deiner Bartagame dann ja auch zutreffen. Du könntest überwiegend Heuschrecken und ab und zu mal ein paar Larven verfüttern. Heuschrecken sind leise und gehen immer zum Licht. Sollte dann mal eine abhauen, wirst du die zum Beispiel an einer Fensterscheibe oder im Umfeld einer Lampe wiederfinden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  14. Franz sagt:

    Hallo,

    ich weis ja das bartagamen am anfang viel oder nur lebendfutter bekommen aber wollte trotzdem mal wissen wie davon die tägliche menge aussehen sollte nur ca.??

    danke schon mal im vorraus für die antworten

    Mit freundlichen Grüßen

    Franz

    —– Antwort —–

    Hallo Franz,

    es ist sehr schwierig zur Menge der Futterinsekten pauschale Angaben zu machen, da jede Bartagame anderes ist, gleiches gilt für die Haltungsbedingungen. Zusätzlich muss auch der Halter schauen ob es mit der Menge passt, das geht aber nur wenn man das Tier sieht und kennt. Adulten Bartagamen würde ich zwei bis maximal drei mal die Woche Insekten geben, je Fütterung zwei bis drei große Heuschrecken oder stattdessen etwa sechs große Grillen. Jungen Bartagamen kann man in den ersten drei Monaten täglich Insekten geben, da sie sich im Wachstum befinden, ruhig so viele wie gefressen werden. Aber, gleichzeitig sollte sowohl bei jungen als auch bei adulten Bartagamen immer ausreichend Grünfutter im Terrarium vorhanden sein. Wenn man bei den jungen Bartagamen feststellt, das diese kein Grünzeug mehr fressen wollen, weil sie bis zum Anschlag mit Insekten voll sind, dann sollte man die Menge der Insekten durchaus reduzieren. Junge Bartagamen ernähren sich zwar noch zum großen Teil von Insekten, aber eben nicht ausschließlich, daher sollte ein Halter immer im Auge behalten das auch das Grünfutter gefressen wird.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  15. Medina sagt:

    hallöchen,

    ich habe seit ein paar tagen 4 Bartagame alle vier sind 2 Jahre alt und ich wollte mal fragen sollten sie jeden Tag Heimchen odeer Heuschrecken bekommen?
    Der Vorbesitzer dieser vier hat mir nicht genau erklärt was sie fressen, bzw wie viel sie von heimchen etc. bekommen können oder sollten.

    Mit freundlichen Grüssen Medina

    —– Antwort —–

    Hallo Medina,

    die vier sind ja schon länger adult, daher sollte Grünfutter einen Großteil der Nahrung ausmachen. Das Grünfutter kann und sollte immer in ausreichender Menge im Terrarium vorhanden sein, Insekten sollten hingegen nur zwei bis maximal drei mal pro Woche verfüttert werden. Je Fütterung und Bartagame kann man etwa zwei bis drei große Heuschrecken oder alternativ sechs große Grillen verfüttern. Das ist allerdings nur als Richtwert zu verstehen. Sollte man merken das es beim ein oder anderen Tier vielleicht schon zu viel ist, sollte entsprechend reduziert werden. Wichtig ist, das die vier in Zukunft zum Großteil mit Grünfutter ernäht werden, das sollte den Haupteil der Nahrung ausmachen. Allerdings muss man auch dazu sagen, wenn die vier bisher kein Grünfutter kennen und so hört sich das an, dann wirst du mitunter recht viel Geduld brauchen um das durchzusetzen. Denn grundsätzlich ist es so, je früher man Bartagamen an Grünfutter gewöhnt, um so leichter fällt das ganze auch.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  16. Sophie sagt:

    Hallo,

    ich möchte mir bald bartagamen zulegen.
    Wie halte ich sie am besten?
    Also ich möchte 2 Bartagamen aber ich möchte keine babys bekommen soll ich lieber 2 jungs oder 2 mädchen?
    Ich habe ein dehr kleines Zimmer und da wollte ich fragen wie groß muss das terrarium für 2 Bartagamen sein?

    lg Sophie

    —– Antwort —–

    Hallo Sophie,

    als Anfänger in der Bartagamenhaltung fängst du am besten erstmal mit nur einer Bartagame an. Unabhängig davon, zwei Männchen in einem Terrarium geht garnicht, wenn dann wären nur zwei Weibchen möglich. Die Terrarienmaße für eine adulte Bartagame (Pogona vitticeps) sollten bei 150×80x80 cm liegen. Zwergbartagamen (Pogona henrylawsoni) wären hingegen auch mit einem etwas kleineren Terrarium zufrieden. Zu weiteren allgemeinen Haltungsfragen, lies dir am besten erstmal in Ruhe diese Seite durch, da findest du schon unzählige Informationen die dir bestimmt gut weiterhelfen werden.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  17. Tanja sagt:

    Hallo,

    erstmal möchte ich ein sehr großes Kompliment für diese Website los werden.

    Sind seit einer Woche Besitzer einer männlichen Bartagame. Er ist ca. 2 – 2,5 Jahre alt. Bieten ihm jeden Tag Grünfutter an. Dieses lehnt er aber absolut ab.
    Laut Vorbesitzer hat er es immer bekommen… Wie kann ich ihn dazu bekommen das Grünfutter jeglicher Art anzunehmen? 2-3 mal die Woche bekommt er Lebendfutter. Ist die Menge ok? Muss eine Bartagame nicht jeden Tag essen? Ich habe ihn auch noch nie was trinken gesehen.
    Sind absolute Neulinge auf diesem Gebiet, daher die vielen Fragen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Tanja

    —– Antwort —–

    Hallo Tanja,

    adulte, also erwachsene Bartagamen so wie auch dein Männchen, sollten nur noch zwei bis maximal drei mal die Woche Insekten zu fressen bekommen. Die Nahrung bei adulten Bartagamen, sollte zum Großteil aus Grünfutter bestehen, davon kann auch immer etwas im Terrarium vorhanden sein. Am besten ein bunter Mix aus verschiedenen Pflanzen, oder zumindest jeden Tag etwas anderes. Nahrung ist in dem Fall ja immer vorhanden, das ist also kein Problem. Wenn deine Bartagame vorher immer Grünfutter gefressen hat, dann müsste sie das jetzt auch machen. Es sein denn der Vorbesitzer ist nicht ganz bei der Wahrheit geblieben, das kann ich aber natürlich nicht beurteilen.
    Wenn deine Bartagame aktuell kein Grünfutter fressen möchte, dann hilft letztlich nur Geduld und Konsequenz. Ich würde es in jedem Fall weiterhin anbieten und dabei auch auf eine möglichst breite Palette verschiedener Pflanzen achten. Außerdem würde ich die Anzahl der Insekten auch nicht erhöhen, nur weil das Tier meint jetzt kein Grünfutter fressen zu müssen. Bezüglich dem Wasser, manche Bartagamen trinken häufiger, andere weniger, und manche decken den Bedarf auch ausschließlich über das Grünfutter ab. Das ist also sehr verschieden. Wasser sollte immer vorhanden sein, das ist bei dir ja der Fall, weitere Gedanken musst du dir da also nicht machen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  18. Dragon sagt:

    Hallo Ralf,
    ich habe schon viel in den Seiten gestöbert und hilfreiche Tipps anwenden können.
    Meine Bartagame hat sich gut entwickelt und wir haben schönstes Fernsehen wenn sie auf Jagd geht.
    Allerdings hat sich ein Grille in der Rückwand verschanzt und ich kann nicht ausmachen
    wo . Dort ist sie seit etwa 4Wochen und geht mir langsam auf den Zeiger!
    Gibt es vielleicht eine Möglichkeit sie dort herraus zulocken?
    Im Zoofachgescäft hat man mir geraten die ganze selbstgebaute Rückwand abzureißen und Holz ins Glasterra zukleben.
    Gibt es Hilfe?

    Mit freundlichen Grüßen
    Dragon

    —– Antwort —–

    Hallo Dragon,

    wenn die Rückwand nicht zu 100% abgedichtet ist, kann so was leider mal vorkommen. Wenn die Grille da aber wirklich schon vier Wochen drinn sitzt, dann sollte sich das Problem eigentlich bald von selbst lösen. Es wundert mich auch ein wenig das sie überhaupt so lange durchgehalten hat, ist es denn immer noch die selbe? Hat sie Zugang zu Nahrung und Wasser? Damit meine ich, wurde die Rückwand inzwischen abgedichtet? Man sollte immer alle Ritzen mit Silikon abdichten, ganz besonders auch den Übergang zwischen Rückwand und Terrarium. Wenn du die Rückwand nicht entfernen möchtest, dann musst du einfach so lange Geduld haben bis sich das Problem von alleine löst. Du könntest natürlich versuchen etwas Salat oder ein kleines Schälchen mit Wasser ins Terrarium zu stellen, um sie so zu fangen, allerdings habe ich arge Zweifel ob das funktioniert.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  19. markus sagt:

    gute infos +danke.ein paar fragen–wir haben seit 2 tagen ein pärchen bartagamen. 3 jahre alt. waren immer zusammen. sind scheinbar friedlich.terrarium ist100×50x60 cm .haben uv lampe u tageslichtröhre. umgebungstemperatur ca30 und einen 40watt spot und ca 20cm darunter einen ast. bodengrund -terrariensand.ca5cm . bin auch imker u habe ihnen drohnen-männliche bienen welche keinen stachel haben gegeben. sind völlig gefrässig danach u fressen sie scheinbar gerne. ist das ok. und kan ich den bodengrund mit ungdeüngten ungespritzten sandigem lehmboden von der natur benutzen . evtl in der microwelle sterilisieren. sehr geehrter ralf bitte um ihren komentar danke schon mal im voraus markus

    —– Antwort —–

    Hallo Markus,

    du solltest den Terrariensand in jedem Fall noch mit Lehmpulver oder einem Lehmboden vermischen, denn reiner Terrariensand ist zur Haltung von Bartagamen völlig ungeeignet. Wenn du den erwähnten Boden vorher sterilisiert sollte das kein Problem sein. Alternativ kannst du auch einfach Lehmpulver verwenden, das ist deutlich weniger Aufwand. Die Haltung von einem Pärchen ist mehr als kritisch, denn das geht auf die Dauer fast nie gut. Dazu kommt, das dein aktuelles Terrarium recht klein ist, bei ausgewachsenen Pogona vitticeps sollte das Terrarium schon die Maße 150×80x80 cm haben. Die Drohnen kannst du ruhig verfüttern, aber wie auch beim Menschen gilt, eine zu einseitge Ernährung ist niemals gut. Ab und zu ist das also kein Problem, sie sollten nur nicht zur Hauptnahrung werden.
    Bezüglich der Beleuchtung, lies dir am besten mal folgende Seiten durch:

    Bartagamen Beleuchtung
    Bartagamen UV Lampen
    Bartagamen UV Licht

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf

  20. Anja sagt:

    Hallo,

    erst mal ein dickes Lob für die tolle Webseite.Sie ist wirklich sehr informationsreich.

    Ich bin Besitzer einer einjährigen Bartagame und weiß nicht, wieviel ich Ihr im Moment an Lebendfutter verfüttern soll.Momentan bekommt sie 6 mal die Woche 2-3 mittlere Heuschrecken plus Grünfutter und an einem Tag nur Grünfutter.Ist das zuviel an Lebendfutter?Auf wieviel soll ich es reduzieren?Ich habe schon oft versucht mich darüber schlau zu machen, aber ohne Erfolg.

    Mit freundlichen Grüßen
    Anja

    —– Antwort —–

    Hallo Anja,

    die Menge der Insekten je Fütterung passt so durchaus, allerdings solltest du diese nur noch an zwei bis drei Tagen die Woche verfüttern. Der Großteil der Nahrung sollte aus Grünfutter bestehen, davon kann auch täglich etwas gegeben werden, davon kann immer etwas im Terrarium vorhanden sein. Am besten solltest du das Grünfutter regelmässig wechseln, so das insgesamt eine bunte Mischung entsteht und immer etwas anderes vorhanden ist. Ergänzen kannst du das frische Grünfutter dann auch noch mit getrockneten Kräutern und Blüten, so hast du auf einfache weise eine noch größere Auswahl.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ralf