Nov 28 2010
Grünfutter
Bartagamen lieben die Abwechslung. Zum Glück bieten Supermarkt, Fachgeschäft und heimischer Garten dazu eine bunte Palette an verträglichen Nahrungsstoffen, die immer wieder anders kombiniert werden können. Aber nicht alles, was uns schmackhaft erscheint, verdaut der Reptilienmagen. Wir haben ein paar der gängigsten „Menüs“ zusammengetragen, über die sich unsere Mitbewohner freuen – und solche, die man tunlichst aus dem Terrarium verbannen sollte.
Obst
Zu empfehlen sind Beeren jeglicher Art, Melonen, Bananen oder Mangos, die viel Vitamin C respektive Kalzium enthalten. Schädlich dagegen wirken alle Obstsorten, die einen extrem hohen Säureanteil aufweisen wie beispielsweise Zitrusfrüchte (Orangen, Mandarinen etc.), Kirschen oder Ananas.
Gemüse
Von Kohlsorten ist bis auf ganz wenige Ausnahmen komplett abzuraten. Weder roh noch gekocht sind sie für Bartagamen bekömmlich. Gleiches gilt für Kartoffeln und Bohnen. Mit Brokkoli, Mais, Zucchini und Kürbis dagegen macht man wenig falsch.
Salate
Mit Rucola, Endivie, Feldsalat (mit Einschränkung!), Paprika und Chinakohl ist für Bartagamen viel verträglich, was auch auf unserem Teller landen würde. Zusätzlich bekommt ihnen, was bei uns eigentlich auf den Kompost gehört – nämlich der grüne Abschnitt von Karotten, Radieschen, Fenchel und dergleichen mehr.
Salatsorten wie Gurke oder Eisbergsalat sind zwar nicht direkt schädlich, haben aber keinen nennenswerten Nährstoffgehalt – dafür sehr viel Wasser und das kann den Stoffwechsel des Tieres durcheinanderbringen.
Kräuter und Blätter
An dieser Stelle sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Vorsicht ist nur bei Pflanzen mit Heilwirkung oder bei Küchenkräutern mit starken Aromen (z. B. Basilikum) geboten. Diese sparsam verfüttern. Und selbstverständlich keine giftigen Gewächse wie Efeu verwenden.
Mit gutem Gewissen dürfen Kresse, Brennnesseln, Klee und Löwenzahn, Gänseblümchen, Hagebuttenblüten, Zaunwinde, Stiefmütterchen, Vogelmiere oder Wein- und Obstbaumblätter in die Futterschale.
Getrocknete Kräuter und Blüten
Neben dem frischen Grünfutter sollten auch immer getrocknete Kräuter und Blüten zur Verfügung stehen. Diese sorgen nicht nur für zusätzliche Abwechselung auf dem Speiseplan, sondern versorgen die Bartagamen auch gleich noch mit ausreichend Rohfasern. Das ist besonders wichtig für eine gesunde Verdauung. Auch bei der Parasitenvorbeugung spielen Rohfasern eine Rolle, denn die – im Vergleich zu frischem Grünfutter – härteren Pflanzen- und Blütenteile „putzen“ den Darm richtig durch. Außerdem verbleiben Futtermittel mit hohem Rohfaseranteil länger im Darm, es können also auch deutlich mehr Nährstoffe aufgenommen werden.
Wichtig
Unabhängig von der gewählten Pflanzenkost, sollten sie darauf achten, dass Obst und Co. unbehandelt sind. Ausserdem sollte nur frisches Obst und Gemüse angeboten werden. Keine Produkte aus der Dose, da diese sehr häufig noch Zusatzstoffe wie zum Beispiel Zucker, oder andere Süßungsmittel enthalten.

Frage: Kann mann auch die Blüten mit Stengel vom Löwenzahn füttern?
——Antwort——-
Hallo,
ja, man kann den Löwenzahn komplett verfüttern. Also Blüten, Blätter, Stengel sowie ggf. auch die Wurzeln. Es sollte allerdings in jedem Fall darauf geachtet werden, das es keine Pflanzen sind die neben Strassen oder auf Hundewiesen gewachsen sind. Ausserdem sollten am Sammelort keine Düngemittel oder Pestizide eingesetzt worden sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hallo,
ich habe irgendwo gelesen, dass neben den Hibiskusblüten auch dessen Blätter fütterbar sind. Stimmt das?
Muss ich außerdem vorher Hibiskusblüten immer trocknen oder kann ich sie auch frisch anbieten?
Mit freundlichen Grüßen
E. Wojtek
—– Antwort —–
Hallo,
ja, auch die Blätter vom Hibiskus können verfüttert werden. Beides – Blätter und Blüten – kann sowohl frisch als auch getrocknet verfüttert werden. Ob allerdings auch beides gleich gerne gefressen wird, musst du einfach mal ausprobieren.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hallo,
ich bin bereits stolze Besitzerin von zwei Kornnattern und habe mir heute 2 Bartagamen gekauft. Eigentlich war ich auf der Suche nach Zubehör für unser Terrarium und da waren sie,
mit einer KPL von 5 cm und GL von 11 cm so zum verlieben, dass es naja eben auch passiert ist. Ich muss dazu sagen das ich eigentlich nicht spontan Tiere kaufe, meine Kornis waren lange geplant und eine Köpy ist schon lange in Planung aber leider ging das diesmal nicht.
Ich habe aber dringend ein Paar fragen und hoffe oder besser bitte darum sie schnellstmöglich beantwortet zu bekommen.
1.) Meine Bartagamen sind ca 10 Wochen alt. Was genau kann ich denn Füttern? Ich habe bereits frische Klee- und Gänseblümchenblüten geschnitten. Morgen kaufe ich dann erst einmal kleine Grillen oder Mehlwürmer. Je nachdem was ich dort bekomme. Kann ich getrocknete Kamillen- oder Lavendelblüten, Passionsblumenkraut oder Melisenblätter füttern???
2.) Ich Plane die beiden in nächter Zeit in ein Terrarium mit den Maßen H/B/T 30/60/30 umzusetzen. Ist das zu klein für ein Pärchen oder zwei Weibchen? Oder zumindest für ein Männchen falls ich die beiden trennen muss (an der Geschlechtsbestimmung arbeite ich noch)? Und wann muss ich sie dann trennen, ich lese überall nur nach den ersten Monaten? Ist das nun nach 2, 3, 4 Monaten oder vielleicht noch später?
Wäre echt toll wenn sich jemand die Zeit nehmen würde mir zu helfen. Ich will ja das es meinen zwei kleinen gut geht!
Mit freundlichen Grüßen
Michaela
—– Antwort —–
Hallo Michaela,
so jungen Bartagamen kannst du ruhig täglich Insekten anbieten, und das bis zu einem Alter von rund 3 Monaten. Danach sollte die Menge der Insekten schrittweise reduziert werden, gleichzeitig wird mehr Grünfutter angeboten. Das Grünfutter sollte aber auch jetzt schon vorhanden sein, damit die beiden frühzeitig merken das auch das Nahrung ist. So fällt der spätere Umstieg deutlich leichter.
Zur Frage “welches Grünfutter”, da ist es wie beim Menschen, die Geschmäcker sind verschieden.
Melisse und Lavendel wird in der Regel aber nicht gefressen. Die Passionsblume gilt zumindest für Säugetiere als schwach giftig. Ob das auch für Reptilien gilt ist mir nicht bekannt, zur Sicherheit würde ich sie aber nicht verfüttern oder anbieten. Kamillenblüten hingegen sind in Ordnung, und können auch verfüttert werden. Schau dir mal folgende Seite an: getrocknete Blüten
Da findest du Blüten die in der Regel sehr gerne gefressen werden, und auch gefressen werden dürfen. Ich würde hier von jeder Sorte einfach mal 100g nehmen, und dann ausprobieren was am besten bei den beiden ankommt.
In der ersten Zeit können junge Bartagamen durchaus zusammen in einem Terrarium gehalten werden. Feste Zeitangaben können hier allerdings nicht gemacht werden, da es individuell verschieden ist. So lange sich die beiden vertragen und gleich entwickeln – Gewicht, Größe – ist das kein Problem. Sollte sich das ändern muss zeitnah getrennt werden. Das erste Terrarium für so kleine Bartagamen sollte schon mindestens 80×50x50cm sein. Da Bartagamen schnell wachsen, wird das aber auch nicht allzu lange ausreichen. Und bevor du nun verschiedenste “kleine” Terrarien kaufst, wäre es eine Überlegung wert gleich eins in Endgröße zu kaufen.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hallo, ich erlaube mir anzumerken, dass das Grünzeug von Tomaten und Kartoffeln sehr giftig ist (Nachtschattengewächse). Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man demnach lieber kein Grünzeug verfüttern, das man selbst nicht auf dem Teller haben will;)
Es wird oft abgeraten, Avokado zu verfüttern. weißt Du warum? Die Bartis stehen da nämlich voll drauf, ich trau mich jetzt aber nicht mehr, das anzubieten. Und was ist das Problem bei Champignons?
Schöne Grüße
Manfred
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Hallo Manfred,
mit deiner Anmerkung hast du natürlich völlig recht. Grundsätzlich gilt, dass man nur das Grünfutter verfüttern sollte, von welchem man garantiert weis das Es ungiftig bzw. ungefährlich ist. Sollte man sich im Einzelfall bei Pflanzen unsicher sein, zur Sicherheit lieber ganz auf die jeweilige Pflanze verzichten.
Avokados sollen relativ fetthaltig sein, und haben zudem ein Schlechtes CA:P (Calcium/Phosphor) Verhältnis. Das dürfte wohl der Grund dafür sein das mitunter davon abgeraten wird. Grundsätzlich gilt natürlich auch “die Dosis macht das Gift”, man darf solche Futtermittel also nicht zu häufig verfüttern. Das Problem ist, wenn Bartagamen – und auch Reptilien allgmein – etwas besonders gerne fressen, bieten es manche Halter auch entsprechend häufig an, und dann wird es manchmal einfach zu viel des guten.
Pilze allgemein gelten im rohen Zustand als relativ schwer verdaulich. Auch beim Menschen wird oft davon abgeraten rohe Pilze zu Essen, weil das Magenprobleme verursachen könnte. Erst recht bei größeren Mengen.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
hallo ralf, ich habe jetzt entlich meine bartagame elke
das problem ist sie frisst irgendwie kein salat oder ähnliches grünzeug hab es grad mal mit einer erdbeere probiert und die wurde genommen aber nur von der hand sobald ich sie nieder gelegt habe wurde sie nicht mehr angerührt. woran könnte das liegen und wie kann ich das ändern so das sie ordentlich sämtliche sorten grünzeug frisst???? lg anton
—– Antwort —–
Hallo Anton,
wenn junge Bartagamen nicht von Anfang an vom Züchter an Grünfutter gewöhnt werden, hat es der Halter später entsprechend schwerer die Bartagamen daran zu gewöhnen. Letztlich hilft hier nur Konsequenz, also immer wieder anbieten, und es auch mit verschiedene Dingen versuchen. Du kannst aber auch mal etwas Grünfutter zerkleineren, und das mit ein paar einzelnen Mehlwürmern vermischt in einer Futterschale anbieten. Manchmal hilft das. Außerdem kann es mitunter helfen das Grünfutter gut feucht zu machen, und dann anzubieten, mache Tiere reagieren darauf positiv. Zusätzlich kannst du es mit getrockneten Blüten versuchen, da vor allem mit roten, gelben und blauen. Zur Not erstmal auch mit der Hand oder einer Pinzette, zumindest so lange bis Elke verstanden hat das man das auch fressen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hallo Ralf
ich habe jetzt viel nachgelesen im Web habe aber nichts konkretes gefunden.
Meine frage wäre darum mal hier, es gibt doch das Futter für Hamster und Meerschweinchen wo trockenes Wiesenheu mit Kräutern drin angeboten wird, ist das für Bartagamen geeignet oder lieber die Finger weglassen davon.
Gruß Norman
—– Antwort —–
Hallo Norman,
es kommt darauf an, wenn es sich wirklich nur um reines Heu mit Kräutern handelt wäre das in Ordnung. Es gibt solche Produkte allerdings auch noch mit anderen Zusätzen wie zum Beispiel Vitaminen, davon sollte man dann die Finger lassen. Wenn man sich nicht sicher ist, ebenfalls.
Grundsätzlich stellt sich aber auch die Frage in wie weit die Bartagamen sowas fressen würden. Denn der wirkliche Kräuteranteil in solchem Wiesenheu ist oft nur sehr gering, und reines Heu fressen wohl nur die wenigsten Bartagamen freiwillig. Außerdem solltest du darauf achten das es nicht zu staubig im Terrarium wird. Und ganz wichtig, Heu darf nicht groß mit Feuchtigkeit in Kontakt kommen, sonst hast du da ganz schnell Schimmelsporen und letztlich auch Schimmel. Und das wäre alles andere als Gesund.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hey ich habe heute drei Bartagame bekommen und wollte fragen ob ich auch getrocknete Kamillenblüten in kleinen Mengen verfüttern darf?
Möchte nichts falsch machen, deswegen frage ich lieber.
MFG
Valerie
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Hallo Valerie,
du kannst ihnen ruhig die getrockneten Kamillenblüten anbieten, getrocknete Blüten werden in der Regel gerne gefressen. Aber hier gilt das gleiche wie beim Menschen, die Geschmäcker sind verschieden. Es sollte nur darauf geachtet werden das die Blüten unbehandelt sind, und das die Pflanzen – sofern man selber sammelt – nicht unbedingt neben der Straße gewachsen sind.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hallo, zum einen wollte ich dir sagen das ich deine Seite sehr hilfreich finde und auch sehr übersichtlich. Hab auch immer alles parat damit ich nachlesen kann, da ich erst seit August 2011 mein Mädchen hab.
Ich hab jedoch eben bei jemand gelesen,dass man Mais nicht verfüttern sollte da er sehr ungesund bzw. giftig ist und auch der Rucola sollte selten Verfüttert werden…..genauso wie Chinakohl,Paprika,Banane,Kresse,….ich finde es schwer dem Tier etwas zu fressen zu geben, sich dabei auch wohlzufühlen wenn man nicht weiss ob es gefährlich ist. So wie jetzt mit dem Chinakohl, den bekommt sie des öftern weil bekommt man nicht gerade in kleinen Portionen gekauft.
Soll ich mich daran jetzt halten oder wie soll ich vorgehen,weil will auch nicht das es meiner Emma schlecht geht.
Eine Frage habe ich noch….meine Emma ist jetzt ca. 4/5 Monate alt ( so Verkäuferin aus dem MZ)kann ich jetzt schon mit dem Fastentag anfangen? Futtertiere bekommt sie bis zu 3x die Woche. Habe es so weitergeführt wie sie es bisher vom MZ Verkäuferin kannten.
Danke LG anne
Bitte nimm es mir nicht böse will nur das es meine Emma gut geht und nicht das sie Dauerpatient bei dem Onkel Doc ist.
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Hallo Anne,
es ist völlig in Ordnung, dass du nachfragst, speziell bei diesem Thema sind leider viele Halter verunsichert. Die Auswahl potenzieller Futtermittel ist ja auch nicht gerade gering, und es ist immer besser bei Unsicherheiten erst nachzufragen, anstatt einfach zu verfüttern.
Also mal der Reihe nach. Mais kann durchaus verfüttert werden, es sollte dann aber frischer sein, und er sollte nur ab und zu verfüttert werden, also nicht zu oft und auch nicht als Hauptfutter. Ruccola ist grundsätzlich in Ordnung, nur sollte man hier auf die Herkunft achten. Die typische Supermarktware kann mitunter recht stark mit Nitraten belastet sein, also am besten Bio oder welchen aus dem Garten oder Blumentopf. Chinakohl kann verfüttert werden, aber wie auch der Mais nur als selteneres Beifutter, für Paprika und die Banane gilt das gleiche. Kresse ist in Ordnung und kann ohne Einschränkungen verfüttert werden.
Am besten ist es immer eine möglichst breite Auswahl an Futtermitteln zu verfüttern, und das auch nicht nur damit Abwechslung vorhanden ist, sondern um den Bartagamen auch verschiedenste Vitamine und Nährstoffe zuführen zu können.
Bezüglich der Futterinsekten, drei mal die Woche ist im dem Alter schon in Ordnung. Grünfutter sollte aber natürlich jeden Tag vorhanden sein. Bis zu einem Alter von etwa drei Monaten können und sollten die Bartagamen täglich Insekten (und Grünfutter) bekommen, danach wird langsam umgestellt. Du liegst da mit deiner Fütterung also schon im richtigen Bereich. Einen Fastentag könntest du auch jetzt schon einführen, manche Halter machen das auch so. Ich persönlich würde aber damit warten bis die Bartagame rund 12 Monate ist, dann sollte sie auch adult sein.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hallo Ralf,
ich bin noch ein totaler Bartagamen-Neuling. Ich habe bisher nur Erfahrungen mit einer Schildkröte sammeln können.
Ich bekomme demnächst eine 2 1/2 jährige männliche Bartagame von einem Freund, der sie aufgrund von Zeitmangel abgeben will. Sie hat von ihm bis jetzt 2-3 mal wöchentlich Futterinsekten bekommen. Ich habe jedoch gelesen das man Erwachsenen Agamen nur noch Grünfutter anbieten soll. Jetzt weiß ich nicht was ich machen soll, weiter Lebendfutter geben oder sie auf Grünfutter umstellen. Und wenn ich sie auf Grünfutter umstelle, muss ich ihr dann Nahrungsergänzungsmittel füttern?
—– Antwort —–
Hallo Nora,
adulte (erwachsene) Bartagamen sollten zu einem großen Teil mit Grünfutter ernährt werden, aber nicht ausschließlich. Die aktuelle Fütterung entspricht durchaus dem richtigen Maß, du kannst also bei den genannten 2-3 mal die Woche bleiben. Grünfutter sollte hingegen immer ausreichend vorhanden sein, und da möglichst auch eine ausgewogene Mischung verschiedener Futterpflanzen, Blüten, getrockneter Kräuter usw.
Bezüglich der Vitamin- und Mineralstoffpräparate, ein Calciumprodukt wie z.B. Sepiaschale sollte immer zur freien Aufnahme im Terrarium vorhanden sein. Zusätzlich würde ich die Futterinsekten im Wechsel mit einem Vitamin- sowie einem Calciumpräparat (das könnte z.B. ruhig gemahlene Sepiaschale sein) bestäuben. Hier kannst du auch mal den Vorbesitzer fragen, welche Präparate er bisher gegeben hat, und auch in welchem Umfang.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hallo, ich habe meinem Bartgamen vor kurzem mit so einer roten Bananenpaste aus dem Reptilienshop gefüttert… Das hat ihm so gut geschmeckt, dass er sein halbes Gesicht da rein gesteckt hat
Jetzt ist das Zeug um seinen Mund herum festgetrocknet, und ich weiß nicht wie ich das abwaschen soll… Ich habe versucht es vorsichtig mit einem feuchten Lappen abzutupfen, und hab Ihn auch schon gebadet, aber es geht nicht ab
vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
Danke schonmal
—– Antwort —–
Hallo,
wenn es mit einem feuchten Lappen sowie bei einem Bad schon nicht abgegangen ist, dann wirst du wohl nur noch warten können bis es von alleine wieder verschwindet. Wenn die Bartagame dadurch nicht beim Fressen behindert wird, ist es ja ohnehin nur ein optisches Problem, was dass Tier selber wohl nicht weiter stören wird. Ich würde also einfach in Ruhe abwarten. Denn jeder weitere Säuberungsversuch könnte nur Stress bei der Bartagame verursachen, der weit schlimmer sein kann.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
hallo
meine bartagame ca 1.5 jahre schaut das grünfutter nicht an. will wenn es nach ihr geht nur lebendfutter. biete ihr schon immer abwechslung an mit salat,löwenzahn,trauben und karotten an
was kann ich in diesen fall tun
mfg
Matthias
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Hallo Matthias,
ich denke, wenn es wirklich nur nach den Bartagamen gehen würde, dann würden wohl die meisten am liebsten nur Insekten fressen.
Das Problem fängt oft schon bei der Aufzucht an. Wenn der jeweilige Züchter nicht von Anfang an immer wieder verschiedenes Grünfutter anbietet, dann haben es die späteren Halter um so schwerer den Bartagamen klar zu machen das auch Grünfutter eine gute Nahrungsquelle ist. Letztlich kannst du nur versuchen immer wieder verschiedene Dinge wie Wildkräuter, Salate, Blüten usw. anzubieten, und dabei auch konsequent zu bleiben. Das Grünfutter kann auch immer im Terrarium vorhanden sein. Zusätzlich kannst du z.B. auch ruhig mal ein oder zwei Wochen komplett auf Insekten verzichten, und stattdessen nur Grünfutter anbieten. Ein weiterer Trick wäre, Salate in einer kleinen Schale mit ein paar einzelnen Mehlwürmern zu vermischen, und das anzubieten. Oft reagieren die Bartagamen dann auf die Mehlwürmer, schnappen in die Schale, und erwischen so natürlich auch den Salat. Manchmal hilft das etwas. Eine andere Möglichkeit, den Salat vor dem Verfüttern befeuchten, auch darauf reagieren manche Bartagamen positiv.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
Hallo
Mein Kumpel hat zu Weihnachten eine Bartagame bekommen. Jetzt soll ich immer wenn
er im Urlaub ist seine Bartagame füttern aber ich habe angst die Instekten in die Hand
zu nehmen. Gibt es evtl. eine möglichkeit das anders zu machen?
MFG
Kathi
—– Antwort —–
Hallo Kathi,
du kannst die Insekten zum Beispiel auch einfach per Pinzette in das Terrarium befördern. Wenn die Insekten vorher mit einem Vitamin und/oder Mineralstoffpulver bestäubt werden sollen, kannst du die aus der Heimchendose in ein hohes Glas mit dem Pulver umfüllen. Darin dann bestäuben und danach in das Terrarium befördern. Wirklich anfassen muss man die Insekten also nicht. Außerdem besteht bei einem kürzeren Urlaub auch noch die Option, in dieser Zeit nur Grünfutter zu verfüttern.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf
hallo
Seid heute bin ich besitzerin einer bartagame.
Ich habe ein paar fragen, hier steht das gurken viel wasser beinhalten aber das den stoffwechsel durcheinander bringt, jetzt wurde unserer bartagame aber vom vorbesitzer gurke und tomate usw… gegeben soll ich das beibehalten oder solte darauf verzichtet werden.
Kann ich auch tomaten und zuchini verfüttern?
Welche art von melone dürfen sie haben wassermelone,honigmelone usw?
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Hallo Julia,
ab und zu mal ein Stück Gurke ist sicherlich kein Problem, aber zu oft würde ich diese nicht verfüttern. Das auch einfach weil Gurken fast nur aus Wasser bestehen, also nicht wirklich viele Nährstoffe enthalten. Anders ausgedrückt, es gibt einfach deutlich besseres Grünfutter.
Hier sind vor allem typische Wildkräuter wie zum Beispiel Löwenzahn, Spitz- und Breitwegerich, Vogelmiere usw. zu nennen. Dieses Grünfutter würde ich grundsätzlich immer bevorzugen.
Tomaten haben ein recht ungünstiges Kalzium/Phosphor Verhältnis, ab und zu in kleinen Mengen kann man sie aber trotzdem verfüttern. Hier gilt aber ähnliches wie bei der Gurke, es gibt einfach besseres Grünfutter. Ich würde bei den normalen Melonen (ohne Schale und Kerne) bleiben, aber auch davon nicht zu viel und zu oft. Insgesamt solltest du einfach darauf achten das die Ernährung möglichst abwechslungsreich ist, denn eine zu einseitige Ernährung ist niemals gut.
Mit freundlichen Grüßen
Ralf